Wie lerne ich meinem 1 Jährigen Hund allein zuhause zu bleiben ?

Angst
Sasa 3. schrieb am 13.06.2016
Hallo , meine altdeutsche Mops Hündin Lotte bleibt nicht gern allein zuhause . Sie jammert und bellt nach kurzer Zeit und meine Nachbarn erfreut das gar nicht . Ich habe als Sie im Welpen Alter war alles so gemacht das Sie sich langsam daran gewöhnen konnte mal kurz allein zu bleiben . Bin mal Wäsche im Keller aufhängen gegangen oder hab einfach mal für eine kurze Zeit eine Tür zuhause zu gemacht wenn ich mal in einem anderen Raum war . Hat alles nicht so geklappt . Sie hängt so an mir das Sie so große Verlust Ängste hat wenn ich nicht bei ihr bin . Ich versuche Sie deswegen so weit es geht über all mit hin zu nehmen aber es gibt gewisse Situationen wo Sie einfach nicht mit kann . Ich gehe jeden Morgen mit ihr 3 Stunden spazieren und dabei spielt Sie noch ausgiebig mit ihrem besten Kumpel Anton . Sie sitzt nicht unausgelastet zuhause und bellt und jammert weil ihr langweilig ist . Es sind wirklich Verlust Ängste und das Sie so extrem an mir hängt . Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr . Ich habe auch nicht das Geld um mir einen persönlichen Hunde Trainer an die Seite zu holen . Sie ist jetzt 15 Monate und es müsste doch noch einen Weg geben das sie lernt für eine kurze gewissen Zeit mal alleine Zuhause zu bleiben . Für einen Rat von euch wäre ich sehr sehr dankbar .
Viele Liebe Grüße

Sandra Leibrich
1 Antwort
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 14.06.2016
Hallo Sandra,
um geduldiges Üben werden Sie in dem Fall nicht rumkommen :-)
Üben Sie mit ihr das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, SOFORT (wichtig) wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Die Kleine soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann sie entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

Viel Erfolg..
Ellen Mayer
www.lesloups.de
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