Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Trennungsangst!!!

  Bayern
jessica104 schrieb am 03.06.2014   Bayern
Angaben zum Hund: Boxer / Australian shepard, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,
Mein Freund und ich haben ein rießen Problem meine Eltern haben sich getrennt und das gemeinsame Haus verkauft dort wo mein Rocky auf gewachsen ist und von klein auf dort war er lebte dort 3 Jahre ist jetzt 5 Jahre alt und lebt seitdem her bei mir er hatte vorher einen großen Garten doch das kann ich ihm leider nicht mehr bieten!! Mein Freund und ich müssen Schichtarbeiten und es kommt demnach oft vor das wir die gleiche Schicht haben das heißt er ist oft mal 7-8 Stunden alleine Zuhause der Vermieter wohnt direkt unter uns er bat uns an ihn in den Garten zu lassen, den sobald wir das Haus verlassen ohne uns groß zu verabschieden sieht er und ganz traurig an fesselt mich schon fast mit seinem Blicken und keine halbe Stunde alleine in der Wohnung geht es schon los er jault sehr sehr laut!!!! Wenn man ihn in den Garten lässt laut Vermieter liegt er im Garten an einem Fleck mit Blick auf unsere Garage die er nicht mehr aus den Augen lässt oft dann 4-5 Stunden!!! Wenn ich nach Hause komm lässt er sich gar nicht mehr beruhigen er springt mich ständig an jault während der Begrüßung und das zieht sich oft hinaus bis zu 15 Minuten bis er sich beruhigt hat! Wenn ich dann mal langsam für mich selbst Zuhause angekommen bin geht's auch schon weiter er verfolgt mich in jedes Zimmer jeden Schritt geht er mir nach!! Ich bin wirklich am verzweifeln verlass ih das Haus jault er bin ich Zuhause verfolgt er mich!! Ich geh 2 mal täglich 1-2 Stunden mit ihm Gassi ich weiß nicht was er hat, kann mir bitte jemand helfen ich verzweifel!!!!!!

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Antworten(2)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 04.06.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    ich glaube das größte Problem ist Ihr schlechtes Gewissen!?
    Sie verhalten sich dadurch unsicher gegenüber dem Hund und er denkt das SIE durch Ihre Unsicherheit ( und vielleicht auch Gereiztheit?) nicht in der Lage sind alleine klar zu kommen.
    Die Begrüßung kann auch eine Zurechtweisung sein ...wie du warst einfach alleine weg...
    und das hinterherlaufen ist Kontrolle um auf SIE aufzupassen.
    Wenn der Hund im Garten ruhig zu sein scheint, dann lassen Sie ihn doch lieber dort warten.
    Manchmal gibt es im Haus auch Mitbewohner, die sich vielleicht auch gerne um den Hund kümmern würden. Einfach mal fragen. Ansonsten die Verabschiedung ohne den Hund zu beachten...und auch nicht leiden wenn er so schaut :-) denn er spürt nur Ihr Gefühl und bezieht das auf die Situation.
    Also selbstbewusst aus dem Haus und wenn Sie zurückkommen den Hund auch nicht beachten nicht anschauen , nicht ansprechen, nicht anfassen ( ich weiß das ist schwer) bis er sich beruhigt hat. Das heißt, er gibt auf und legt sich hin oder setzt sich wenigstens hin.
    Anspringen nicht kommentieren sondern sich nur körperlich wegdrehen und ignorieren. Alles ohne Worte. Wenn er sich beruhigt hat, können Sie ihn zu sich rufen und ihm kahle stellen ins Fell streicheln :-) ....dann lernt er, wenn ich ruhig bin bekomme ich Aufmerksamkeit.
    Mal üben für 15 Minuten auch den Hund komplett ignorieren und aus einem Zimmer rausgehen und mal eine Tür zu machen. Dann nach kurzer Zeit ....bevor sich der Hund aufregt ...wieder reingehen ( ganz normal als wenn man etwas holen will ) mal kurz hinsetzen und wieder raus. Und das so oft bis es dem Hund zu doof wird immer hinterher zu laufen.
    In das Zimmer nur reingehen wenn der Hund ruhig ist. Nicht das er lernt , wenn ich belle kommt Frauchen wieder. So eine Übung kann man auch in einem Flur mit vielen Türen machen.Dann Hund in Flur und SIE von Zimmer zu Zimmer gehen. Auch nicht länger als 15 Minuten dafür lieber öfter am Tag. Er soll lernen, es ist doof Frauchen hinterher zu laufen und sich lieber entspannt hinlegen.
    Und Sie sollten immer selbstbewusst und selbstsicher auftreten und keine Unsicherheit ausstrahlen durch Ihr Mitleid. Denn Respekt und Vertrauen in Führung haben Hunde nicht in unsichere Menschen.
    Viel Erfolg..

  • jessica104
    jessica104
    schrieb am 08.06.2014

    Hallo Dankeschön für den ausführlichen Tipp, werde es auf jeden fall ausprobieren und hoffe das ich auch erfolg damit habe!! Lg

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