Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Meine finny ist sehr ängstlich

  Nordrhein-Westfalen
Serap25 schrieb am 26.12.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Chihuahua- papillon mix , weiblich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Guten Abend,
Unsere finny ist 2 Jahre alt und lässt sich nicht von fremden anfassen/ anschauen. Alle werden angebellt und manchmal sogar versucht sie zu beißen.
Nicht nur Menschen sondern auch andere Hunde können nicht näher treten.
In der Stadt mich mit jemanden in Anwesenheit von finny zu unterhalten ist unmöglich. Sie hört leider nicht auf zu bellen.
Was machen wir nun mit ihr?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Liebe grüsse
Serap

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 27.12.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Ihre Finny fühlt sich nicht beschützt, muss das dann selbst übernehmen und ist damit überfordert. Zu diesem Verhalten kann es kommen, wenn ein Hund nicht geführt wird sondern selbst führt, d. h, wenn er vorgeht, womöglich sein Herrchen/Frauchen überall hin zieht.
    Achten Sie darauf, dass Ihre Hündin immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und die Hündin muss nicht regeln wenn z. B. Fremde vorbeigehen.
    Zusätzlich mag Ihre Hündin offensichtlich nicht, wenn Sie anderen Ihre Aufmerksamkeit geben. Dieses Verhalten haben oft kleine, niedliche Hunde, die nie Grenzen kennengelernt haben und die nicht geführt werden. Sie werden dadurch in die Rolle des "Rudelführers " gedrängt und sind damit vollkommen überfordert. Aus Unsicherheit bellen sie dann eben alles und jeden an, manchmal auch einfach nur, weil sie mit dem Stress nicht klar kommen oder weil sie nicht, wie gewohnt, alle Aufmerksamkeit erhalten.
    Grenzen sind z. B. wenn die Kleine etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es. SIE entscheiden, nicht der Hund.
    Springt sie von sich aus auf Bett oder Sofa, wird sie sanft weggedrückt. Sie darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Ihre Hündin muss sich nicht von jedem streicheln lassen. Wenn sie das nicht mag, sollten Sie das unterbinden und sie Kleine dadurch beschützen.
    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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