Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Pudel hat extreme Trennungsangst!

  Berlin
cherrybaby schrieb am 03.07.2013   Berlin
Angaben zum Hund: Harlekin Kleinpudel, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Ganz schlimm ist es, wenn sie sieht, wie meine mutter sich entfernt, da meine mutter anscheinend eine Art Mutterrolle darstellt. Sie braucht einfach nur zu sehen, wie einer aus unserer Familie weggeht und zuckt komplett aus, beruhigt sich erst wieder richtig, wenn derjenige zurück ist. Kann man ihr das Quitschen und Weinen vielleicht irgendwie abtrainieren oder so, nicht wegen mir sondern für sie, da das Herzrasen und Hecheln ja nicht gesund sein kann.

Hoffe auf eine hilfreiche Antwort.

L. G. J

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 05.07.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, um Ihnen zu raten, muss ich zuerst einiges über Ihre Hündin wissen. Meistens ist es nämlich keine Trennungsangst sondern Angst vor Kontrollverlust, oft bei kleinen Hunden.
    Wie alt ist sie und wie lange schon bei Ihnen? Folgt Sie Ihnen zuhause auf Schritt und Tritt? Ist sie ansonsten gehorsam, geht sie gut an der Leine, können Sie sie frei laufen lassen?
    Liebe Grüße
    Ellen Mayer

  • cherrybaby
    cherrybaby
    schrieb am 06.07.2013

    Cherry ist ca 15 Monate alt. Zu Hause verfolgt sie einen meistens, selbst wenn man auf die Toilette geht brginnt sie zu quietschem und wartet vor der Türe. Gehorsam
    Ist sie schon, sie ist zwar nicht der gehorsamste Hund aber sie folgt schon. An der Leine zieht sie fast immer. Wenn ich sie frei laufen lasse schaut sie immer, dass ich in der Nähe bin, nur ihr Jagdtrieb lässt sie manchmal vergessen...

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 19.07.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, da Cherry Ihnen zuhause überall hin folgt, sieht es so aus, als hätte sie keine Trennungsangst sondern Angst, Sie nicht kontrollieren zu können. Machen Sie dazu Gehorsamsübungen wie "Sitz", "Platz" u.s.w und setzen die Ausführung auch durch. D. h., nicht aufgeben, wenn der Hund es nicht sofort macht. Dadurch zeigen Sie ihr, dass Sie Cherry kontrollieren und nicht umgekehrt.
    Damit sie alleine bleibt, gehen Sie öfter am Tag aus dem Raum und schließen die Tür hinter sich. Sofort wieder reinkommen und den Hund nicht beachten. Am besten dann noch ca. 10 Minuten rein und raus, jedesmal die Tür schließen und den Hund nicht beachten beim Zurückkommen.
    Zusätzlich würde ich die Leinenführigkeit üben. Indem der Hund an der Leine zieht, führt er das Rudel an. Lassen Sie sie nicht mehr überholen. Sobald sie vorne ist, bleiben Sie stehen oder wechseln die Richtung.
    Dass der Jagdtrieb bei einem Harlekin Kleinpudel sehr groß ist, denke ich nicht. Wahrscheinlich ist Cherry nicht ausgelastet und langweilt sich auf den Spaziergängen. Spielen und toben Sie mit ihr. Verstecken Sie sich, verstecken Sie Leckerchen oder einen Ball und lassen Sie suchen. Vielleicht hat sie Spaß an Frisbee. Finden Sie raus, was Ihrer Cherry gefällt und machen Sie sich interessant.
    Viel Erfolg!
    Ellen Mayer

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