Panische Angst vor meinem Auto

  
Guesslady83 schrieb am 27.02.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
Wir haben seit 4 Wochen unseren Schatz Piko (Bracke, Rüde, 2 Jahre, kastriert) aus dem Tierschutz von Kroatien.
Er ist ein super lieber Kerl. Und lernt schnell.
Das Problem: er hat panische Angst vor meinem Auto, er springt nicht rein, reißt die Augen schön wenn wir nur in die Nähe meines Autos kommen.
Habe versucht mit ihm zu "trainieren". Erstmal langsam an dem Auto vorbei gehen bis er entspannter ist, Belohnung, Sitz vor dem Auto, Belohnung, aber mehr geht nicht, er rennt sofort weg.
Auch das Fressen in das Auto stellen, er verweigert dann lieber sein Futter.
Wenn wir dann mit ihm mal Auto fahren müssen, Zuf Hundeschule, müssen wir ihn "einfangen" also eher ins Auto setzen (Rückbank) und dann fängt er an sehr sehr aus den Leftzgen zu Tropfen. Und wenn es ganz schlimm für ihn wird übergibt er sich.
Weiß nicht mehr weiter, wir wollen eigentlich mit ihm im Sommer in Urlaub fahren.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 28.02.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    möglicherweise sind Sie zu schnelle vorgegangen, haben vielleicht Schritte übersprungen. Man muss bei solchen Sachen sehr viel Geduld haben und sehr viel Zeit einplanen. Auch kommt jedesmal, wenn Sie ihn einfangen und zwangsweise ins Auto setzen, neue Angst dazu.
    Wenn der Hund schon Angst hat, auch nur in die Nähe des Autos zu gehen, sollte man da mit dem Üben anfangen. Solange an dem Auto vorbeigehen, bis er das entspannt kann. Dann erst auf das Auto zugehen bis er entspannt, alles in ganz kleinen Schritten. Dann den Hund vor dem Auto sitzen lassen, dann kurz Tür auf, Tür zu, dann sich selbst reinsetzen, Hund bleibt draußen, dann mit dem Hund die eine Tür rein, die andere raus, wenn möglich. Erst, wenn er entspannt im Auto ist, schließen Sie die Tür ganz kurz. Lassen Sie am besten auch die Belohnungen weg, auch dadurch sieht der Hund das Auto als etwas Außergewöhnliches an, es sollte für den Hund aber normal werden.
    Wenn er sich aufregt, gehen Sie wieder einen Schritt zurück. Wenn Sie zu schnell vorgehen, bekommen Sie die Angst nicht weg, also brauchen Sie sehr viel Geduld.
    Starten Sie das Auto, auch wieder nur kurz und steigern die Zeit ganz langsam, bis Sie eine kurze Strecke fahren.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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