Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

mein hat angst vor autos legt sich flach auf den Boden und läuft nicht weiter

  Bayern
astalein schrieb am 11.05.2015   Bayern
Angaben zum Hund: Malteser- Yorkshire-Mix , männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Mein Hund hat Angst vor Autos legt sich flach auf den Boden und läuft nicht weiter.
Auch will er nicht ins Auto zum Mitfahren

Außerdem springt er jeden an und pinkelt (vor Freude?) wenn wir z.B. vom Einkaufen heimkommen

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 13.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wie alt ist Ihr kleiner Liebling denn jetzt gerade?
    Das Anspringen kommt aus der freundlichen Kommunikation. Da dies aber von uns Menschen als störend empfunden wird (vor allem, wenn wir gut angezogen sind und die Hunde gerade durch die letzte Pfütze gelaufen sind :) kann man den Hunden dies leicht abtrainieren. Achten Sie darauf, dass Sie ihn immer nur dann streicheln, belohnen, anfassen, wenn alle vier Füße auf dem Boden sind. Wenn er auf Sie zugelaufen kommt, und Sie wissen, dass er wieder anspringen möchte, dann drehen Sie sich weg, gehen einen Schritt vor oder zurück. Mit ein bisschen Konsequenz beim Loben, lernen die Hunde das schnell, dass das Anspringen nicht erwünscht ist. Schimpfen Sie aber bitte nicht. Es kommt, wie gesagt, aus der freundlichen Kommunikation und hat auch die Bedeutung, den Heimkehrenden freundlich zu stimmen. Reagieren wir ärgerlich, wäre dies noch ein Ansporn die Bemühungen zu verstärken und weiter zu springen. Das klassische Missverständnis eben.
    Auch das "unter sich laufen lassen" bei der Begrüßung ist ein Zeichen von höchster Demut gegenüber Ihnen. Das legt sich mit zunehmender Selbstsicherheit. Auch hier bitte nicht schimpfen, da der Kleine damit ja bereits sagt, dass er nichts falsch machen möchte.
    Gegen die Angst im eigenen Auto mitzufahren, würde ich Ihnen raten, mit Geduld und Ruhe, den Kleinen rein zu locken. Wenn Sie die Möglichkeit haben, das Fahrzeug so zu parken, dass es eine Weile offen stehen kann, dann würde ich mich einfach hineinsetzen und warten. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, fangen Sie ganz langsam an. Zuerst nehmen Sie ihn mit ins Auto und bleiben Sie einfach bei ihm sitzen. Wenn er hierbei keine Stressanzeichen mehr zeigt, dann starten Sie den Motor. Später fahren Sie ein Stückchen, dann eine Runde, dann zum Gassigehen.
    Manche Hunde fühlen sich auch in einer Hundebox sehr wohl. Dann kann man ihn erst an die Hundebox gewöhnen, diese wird danach ins Auto gestellt.
    Gegen die Angst vor vorbeifahrenden Autos hilft nur eine Desensibilisierung. Bleiben Sie mit ihm stehen, und warten Sie, bis er ansprechbar ist. Dann loben Sie ihn und gehen weiter. Sie könnten auch ein Spiel anfangen. Dann verlieren die Autos schnell an Schrecken.
    Wählen Sie den Abstand zu den Autos so, dass er die Situation bewältigen kann. Zerren Sie ihn bitte nicht weiter, sondern warten Sie ab. Und bedenken Sie, dass je nach Lage der Straße die Geräusche unterschiedlich sind. Auf Landstraßen fahren die Autos schneller, in der Stadt können höhere Gebäude den Schall verstärken. Da Hunde ortsbezogen lernen, müssten Sie an verschiedenen Orten üben.

    Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß.
    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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