Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Wesensschwäche weißer Schäferhund

  
günter hahn schrieb am 21.05.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Unsere eigentlich sehr verschmuste (bei mir und meiner Frau) Weiße 2 1/2 jährige Schäferhündin hat Angst bzw. ist sehr Unsicher gegenüber fremden Personen. Das äußert sich dann durch anbellen fremder Personen. Wir arbeiten eigentlich viel an ihrem Selbstbewusstsein z.B Agility /RO. Wie können wir es schaffen das Sie zumindest gleichgültig gegenüber Fremden ist?

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 21.05.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Günter,
    wie reagieren Sie, wenn die Hündin diese Angst zeigt?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • günter hahn
    günter hahn
    schrieb am 22.05.2019

    Habe es mit ignorieren probiert keine Besserung. Kurzes schimpfen ebenfalls keine Besserung. LG

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 22.05.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Na ja, schimpfen ist ganz sicher nicht der richtige Weg, das verstärkt meistens die Angst oder auch Aufregung.
    Ignorieren muss auch gelernt sein. Wenn man genervt ist, geht auf das Verhalten des Hundes nicht ein, ist aber ungeduldig, weil er nicht aufhört, schaut ihn dabei auch noch an, ist das für den Hund kein Ignorieren. Hunde, gerade Schäferhunde, haben sehr starke Antennen, was die Stimmung ihrer Besitzer angeht. Deswegen ist ignorieren und Ruhe ausstrahlen hier der Weg. Am besten üben Sie das mit eingeweihten Personen, je öfter, um so besser.
    Allerdings denke ich, dass dieses Verhalten auch noch andere Ursachen hat. Sie schreiben, dass die Hündin sehr verschmust ist. Wahrscheinlich fordert sie erfolgreich Streicheleinheiten ein. Dadurch würde die Hündin Sie trainieren. Gerade ein unsicherer Hund, der dadurch in eine Führungsrolle gedrängt wird, reagiert darauf mit Unsicherheit oder gar Angst. Solche Hunde brauchen jemanden, der sie führt, nicht umgekehrt.
    Das ist jetzt allerdings nur geraten. Aus der Entfernung, ohne die Hündin und Sie zusammen gesehen zu haben, ist es mir leider nicht möglich, die Situationen einzuschätzen.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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