Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Warum hat mein 6 monate alter Welpe fast vor alles angst?

  
flas-gisaela schrieb am 15.01.2013   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:

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Rasse: portugiesicher- schäferhund ,dackel, dobermann, Mix

Geschlecht: männlich

Alter: anfang 6ter Monat

kastriert: nein



Geben Sie Details zu Ihrer Frage an:

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Wir besitzen die Hunde-Eltern von meinem Welpen und war bei der Geburt dabei.Und habe versucht in der Prägungs - Sozialisierungsphase alles richtig zu machen.Es waren 6 Welpen, seine Geschwister sind nicht so ängstlich! Wichtig zu erwähnen, seine Mutter habe ich vor circa 2 Jahren aus Spanien ( Tötungsstation ) von einer Tierschutzorganisation zu mir geholt. Sie war zu diesen Zeitpunkt anderthalb Jahre und war extrem ängstlich! Mit viel Liebe, Geduld und Zeit habe ich es geschafft ihr Sicherheit zu vermitteln. Obwohl in manchen Situationen diese Angst immer wieder durchbricht.

Kann meine Welpe diese Ängste von ihr haben? Dann müssten seine Geschwister das doch auch haben? Er hat bisher noch nichts erlebt, was diese Ängste auslösen könnte! Er zieht oft seinen Schwanz ein, obwohl es keinen Grund dafür gibt.

Von Anfang wo er circa 4 Wochen war, ist diese Ängstlichkeit aufgefallen im Vergleich zu seinen Geschwistern!

Was kann ich dagegen machen wie kann ich ihm helfen? Ich habe mit ihm auch kleine Erfolgserlebnisse.

Ich verstehe nicht wo die Ursachen für diese Ängste liegent? Kann das wirklich alles von Pupertät kommen, wo er sich zur Zeit drin befindet?

Ich bin dankbar für jede Antwort und hoffe hier Hilfe zu finden.



liebe Grüsse Lana

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Antworten(5)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 16.01.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Frau Flas,


     


     


    wenn ein Hund ein Angstproblem hat, dann kann das verschiedene Ursachen haben. So spielt durchaus die Genetik, also das, was der Hund von seinen Eltern mitbekommen hat, eine Rolle. Weiterhin sind vor allem die ersten 16 Lebenswochen, also die Sozialisationsphase, und auch alle Erfahrungen im Zeitraum danach von Bedeutung. Wenn ein Hund Angst hat, dann muss das übrigens nicht unbedingt heißen, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Genau so oft sind man Angst bei Hunden, die bestimmte Erfahrungen nicht gemacht haben und daher Alltagssituationen nicht als ungefährlich einstufen können.


     


    Daneben kommen bspw. Erkrankungen, die die Sinne des Hundes einschränken oder die mit Schmerzen verbunden sind, als Ursache für Angstprobleme in Frage.


     


    Wenn die Mutterhündin bereits ängstlich war, dann kann es sein, dass Ihr Hund über die Genetik und über die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate, vor allem wenn seine Mutter auf bestimmte Reize mit Angst reagiert hat, seine Angst entwickelt hat. Es ist aber ebenso gut denkbar, dass hier momentane hormonelle Umstellungen die Situation noch einmal verschlechtern.


     


    Wenn Sie eine genaue Ursachenforschung betreiben möchten, würde ich Ihnen hierfür ein länger dauerndes, intensives Beratungsgespräch mit einem verhaltenstherapeutisch tätigen Tierarzt empfehlen.


     


    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

  • Lana
    Lana
    schrieb am 17.01.2013

    Liebe Frau Dr. Ott,


     


    ich möchte mich ganz herzlich bedanken für Ihre ausführliche Antwort. Wie bereits erwähnt habe ich ja auch mit meinem Welpen Erfolgserlebnisse, z. B. er hat keine Angst mehr vor Mülltonnen oder stehende Motorräder, Mofas usw.


     


    Nun, das er Angst hat vorbei zu gehen, zwischen eine größere Gruppe von Judendliche oder Kinder. ( Die benehmen sich ihn gegenüber teilweise unmöglich ).Das kann ich vertehen. Auf unseren Sparzierweg direckt neben unserer Wohnung befinden sich 2 Schulen und ein Kindergarten.


     


    Wie verhalte ich mich da richtig? Diese Situation ganz vermeiden? Selbst wenn seine Hunde Mutter oder Vater dabei sind, die keine Angst haben, verhält er sich so. Ihn zu zwingen, da halte ich nicht viel von, genauso wenig wie trösten. Ich habe es auch schon mit Ignorieren versucht.Oder spreche mit ihm ganz normal.


     


    Was auch eigenartig ist, er zieht seine Rute in Situationen ein, wo es keine Veranlassung zu gibt.. Beispiel: er liegt gestern auf der Decke und macht den Eindruck das er sich wohl fühlt!


     


    Er leckt sich ab und ich kraule ihn auf sein Bäuchlein und streichel ihn. Wo kommt diese Angst her? Oder beim Fressen zieht er auch die Rute ein. Wie erwähnt die Geschwister von ihn machen das nicht. Wir besitzen auch seine Schwester. Da kann man das sehr gut vergleichen.


     


    Ich habe  in einer Tierzeitung gelesen, das es Hundesrassen gibt, bei denen das normal ist die Rute ein zu ziehen. Vielleicht interpretiere ich das falsch!


    Wir wissen nicht genau, welche Hunderassen in seinen Vater ( er ist ein Mix ) sind!


     


    Ich denke die Ursache dafür zu erfahren kann eine Hilfe sein. Ich möchte ihn gerne helfen, seine Ängste zu überwinden!


     


    Er ist vom Tierarzt untersucht worden, und ist körperlich gesund und normal entwickelt.


    Selbst beim Impfen, ich habe alle 6 Welpen mit 8 Wochen Impfen lassen, war er der ängstliche. Mit Leckerchen war da auch nichts zu machen.


     


    Ich habe es bewußt ausführlicher geschrieben, damit Sie sich ein besseres Bild davon machen können.


     


    Ich bedanke mich im voraus für Ihre Hilfe und freue mich wieder von Ihnen zu hören!


     


    Liebe Grüsse


     


    Gisela Flas


     


     

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 18.01.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Frau Flas,


     


    vielen Dank für Ihre Nachricht und die ganzen weiteren Informationen.


     


    Für den Anfang ist es tatsächlich am besten, wenn Sie die Situationen, die Ihrem Hund Angst machen, vermeiden. Wie Sie ganz richtig erkannt haben, sollte man einen Hund weder in diese Situation hineinzwingen noch ihn trösten oder mit ihm reden (auch das kann ein Hund als Aufmerksamkeit auffassen und so sein Verhalten sich verschlechtern).


     


    Bitte probieren Sie doch einmal aus, wie nah Sie an die Schule und den Kindergarten herangehen können, bis Ihr Hund die allerersten Anzeichen von Angst zeigt. Wichtig: Stoppen Sie, sobald Sie die kleinste Veränderung im Verhalten sehen. Melden Sie sich dann bitte wieder hier mit einer Angabe der Entfernung.


     


    Viele Grüße,


    Stefanie Ott

  • mamavanny
    mamavanny
    schrieb am 12.11.2015

    Guten tag.
    Und zwar haben wir jetzt seid fast einer woche einen 6 Monte alten Mix welpen.
    Er kommt aus romänien aus der tötungsstationen er kennt nix. Der kann jetzt schon die Kommandos sitz, aus, platz, nein, fuss.

    Unser problem er hat angst vor fremden.
    Was kann ich da machen?

    Danke schon mal für die Antwort

  • Kyramajca
    Kyramajca
    schrieb am 14.02.2016

    Guten Tag ich habe am montag einen welpen zu hause er ist 6 monate alt inzwischen leuft er an der leine abr das ist im noch nicht so geheuer wen ein auto vorbei fährt bleibt er kurz stehen dan leuft er weiter hat auch grosse angst von angeren menschen wie hunden nur ich kann in anfassen sonst nimanten was kann ich tun

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