Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

unsicherer,aggressiver,ängstlicher Parson Russel????

  Niedersachsen
Clannad schrieb am 14.03.2014   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Pasron Russel, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

haben seit 2012 einen Parson Russel jetzt 6 Jahre kastr aus dem Tierheim,er wurde Zwangsenteignet vom Tierschutz,das Problem ist das er keine Besucher duldet wird sofort angebellt,angeknurrt,Wade gezwickt,Schuhe werden attakiert,Hosenbeine gezwackt,springt sogar bis zu Bauchmitte um dort zu beißen Hauptsächlich bei Männer.Waren zur Hundeschule in 3 verschiedenen,Hundepsychologe Kontaktiert und alle sagen etwas anderes,welches Problem unser Hund hat konnte mir keiner sagen .Kurz zu Vorgeschichte :lebte in einem unwürdigen Zuhause,wurde bis zu 15 -16 ins Bad eingesperrt,laut Tierheim wurde er auch misshandelt mit Tritten,Besenstielen usw,er konnte nichts wir haben ihm gelernt Leine laufen,an Strassen warten,Komm, bei Fuss,er lernte wie schön das Landleben sein kann,Freilauf wohin er will keine Türen sind verperrt für ihn,seit gut 4 Monaten geht er wieder freiwillig ins Bad

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Antworten(7)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 22.03.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    er scheint durch seine Erfahrungen gelernt zu haben sich speziell Männer vom Leib zu halten in dem er dieses Verhalten zeigt. Wichtig bei einem solchen Hund ist das er einen Menschen hat, dem er vertraut und der ihm sagt wo es lang geht. Das heißt SIE sollten in diesen Situationen einschreiten und den Hund zurechtweisen.
    Ich würde einen Ablauf üben bei dem der Hund an die Leine kommt und Sie mit ihm an die Tür gehen. Jedes kleine knurren würde ich schon mit einem strengen und selbstbewussten NEIN verbieten. Den Hund auch nicht nach vorne stürmen lassen sondern ihn möglichst hinter sich zu nehmen. Hilfreich wäre dabei mit einem Maulkorb zu arbeiten, damit SIE beruhigter sind in diesen Situationen und wissen das er nicht beißen kann. Das nimmt Stress aus der Situation. Ein Maulkorb anzulegen, kann vorher geübt werden. Hunde empfinden diesen zwar erst als unangenehm, gewöhnen sich aber daran wie bei uns Menschen an eine Brille.
    Den weiterhin an der Leine lassen, wenn Sie den Besuch hereinlassen. Dann mit Besuch hinsetzen und Hund an Leine. Dann darauf achten das der Hund nicht knurrt oder bellt. Also streng sein!!! Ist der Hund dann ruhig und hat sich hingelegt, können Sie ihn ohne Unruhe von der Leine lassen.....der Hund sollte dann den Besuch auch ruhiger beschnuppern...wenn nicht und er ist wieder frech....wieder an Leine und warten bis er sich beruhigt hat...dann wieder abmachen usw. Er soll lernen das SIE bestimmen wer ins Haus darf und nicht ER.
    Und ruhig soll er sein,damit er mit einer ruhigen Stimmung dem Besuch begrüßen kann.
    Wichtig dabei ist also ruhe zu bewahren (nicht gestresst werden) und konsequent und streng jedes falsche Verhalten unterbinden. Achtung auch nicht vergessen ihn zu loben, wenn er es prima macht. Aber mit einer ruhigen und freudigen Stimme.
    Viel Erfolg...

  • Clannad
    Clannad
    schrieb am 27.03.2014

    Hallo Frau Heese genau das haben wir geübt jeden Tag,Besucher bestellt aber der Hund lässt sich einfach nicht beruhigen es ist unglaublich es ist von 0 auf 200 und so bleibt er dann auch meistens,wenn Besucher sitzen ist alles ok,aber sobald sie sich bewegen fängt er an zu knurren die Zähne zu zeigen.Ich habe Rottweiler,Akita,Belgische Schäferhunde gehabt aber solch ein Verhalten habe ich noch nie erlebt,Mit einem ängstlichen Hund muss man anders arbeiten wie mit einem aggressiven,aber was ist es ein unsicheres,ängstliches oder aggressives Verhalten??????Wenn man das wusste könnte man irgendwo anknüpfen.Es gibt Männer da macht er überhaupt nichts und dann Männer die greift er ohne ersichtlichen Grund und Vorwarnung an!!!!Wir wissen echt Nicht was er wirklich erleben musste,um so zu werden.Wir arbeiten jetzt ein gutes Jahr mit Ihm!Entweder wir machen etwas falsch als Besitzer oder wir erwarten einfach zu viel von Ihm

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 27.03.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    als erstes würde ich auf die Körperhaltung achten. Schauen Sie mal wie die Ohren stehen?
    Sind sie angelegt oder stehen diese aufrecht nach vorne? Und der Schwanz angelegt oder aufrecht? Und dann noch die Rückenhaare aufgestellt? Schreiben Sie mir bitte, was Sie beobachten.
    Schildern Sie mir bitte wie Sie den Hund zurechtweisen und wie er darauf reagiert.
    Nicht in der Stresssituation ...da hört er sowieso nicht mehr... aber sonst wenn der Stress noch nicht so hoch ist. Wenn Sie mir diese Informationen schicken, kann ich versuchen Ihnen zu helfen. Eine Garantie kann ich natürlich nicht geben, da ich den Hund nicht selber sehen kann und auch Ihre Reaktionen nicht kenne. Aber vielleicht hilft mal ein Tipp.

  • Clannad
    Clannad
    schrieb am 29.03.2014

    Hallo
    Ohren nach vorne aufgerichtet,Rute kerzengerade,Kopf erhoben beim entdecken,fixiert dann rennt er los er hört nichts mehr,mal ist er ganz steif in den Hinterläufen er hüpt dann mehr nach vorne das war ohne Leine.Mit Leine,er läuft rechts neben mir Mann läuft links vorbei dann läuft er blitzschnell hinter meine Beine um diese Person zu bekommen.Meistens klappt es nicht mehr aber Glücksmomente gibt es doch für ihn.Bestrafung sieht dann so aus,ein kurzer kräftiger Ruck mit der Leine ein lauteres NEIN ,wenn er diese Person weiter fixiert und knurrt ,,Sitz,, ich stelle mich vor ihm und warte auf seinen Augenkontakt,wenn der erfolgt senkt er seinen Kopf Ohren Schwanz dann kommt die Entspannung.Es ist manchmal so als müsse er das machen,wie ein Zwang,Manchmal versuche ich auch mit den Männern ins Gespräch zu kommen dann muss er hinter mich oder neben mir,dann ist alles gut keine Reaktion ,dann jammert er schaut mich an und will weiter.Also unser Skipper sorgt jeden Tag für Spass negativ oder positiv ,egal wir bekommen das schon hin und wenn es noch 1 Jahr dauert

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 29.03.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    aus der Körperhaltung scheint er schon aggressiv zu reagieren. Und das auch selbstsicher da er nach vorne stürmen will. Ich denke Sie haben nur die Möglichkeit ihm klar zu machen, dass SIE dieses Situationen entscheiden und er ruhig zu sein hat. Und er allerdings auch ihnen vertrauen kann, dass SIE dafür sorgen, das er nicht in die Enge getrieben wird und SIE ihn beschützen. Achten Sie auf Körpersprache wie über die Leftzen lecken und gähnen in Stresssituationen ...denn das sind Stresszeichen...und dann müssen Sie ihm helfen. Sonst muss er entscheiden. Bei den Begegnungen reagieren Sie immer sehr zeitig schon beim ersten Blickkontakt. Davor stellen ist schon mal gut. Probieren Sie anstatt des Ruckes mal ihn anzurempeln oder mit dem Finger in die Seite anzustupsen ( so das er darauf reagiert und Sie anschaut) und wenn er schaut, streng zu ihm zu sagen " aber ab" oder ähnlich.
    Um so überzeugender Sie reagieren um so eher wird er verstehen. Jedes gute und nicht angespannte Verhalten LOBEN.
    Viel Erfolg...

  • Clannad
    Clannad
    schrieb am 31.03.2014

    ja auch das anstupsen schon probiert reagiert darauf nicht weil er starr fixiert man bekommt ihn nicht aus diesem Modus herraus,vieleicht hilt ja ein Halfti oder Halsband?????momentan Geschirr,Rütteldose klappt auch nicht,Schellen auch nicht,was sollte man nehmen wenn er Doch aggressiv reagiert.Weil ängstlich oder unsicher ist er ja dann doch nicht.Schwanzwedeln auf die Menschen zu rennen heißt nicht das er sich freut,Menschen machen dann immer den Fehler und wollen gleich anfassen,was zum Glück er nicht duldet,er umkreist dann immer

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 31.03.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo dann schon eher ein Halti damit können Sie den Kopf wegdrehen und den Augenkontakt verhindern. Rütteldose und Schellen würde ich nicht machen. Denn wenn man das falsch anwendet kann es zu Fehlverknüpfungen kommen. Dann lieber energischer ( nicht schreien) den Blickkontakt zu anderen Hunden verbieten. Auch einfach mal den Hund körperlich wegschieben. Der Hund soll lernen das SIE es nicht dulden das er Stress macht.
    Viel Erfolg..

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