Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Panischer Dobermann

  
manuela schrieb am 16.09.2011   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo

Ich habe einen total Ängstlichen Dobermann Rüden 2 Jahre alt, habe ihn aus dem Tierheim und schon einiges ausprobiert abe irgendwie klappt nichts. Also der arme kommt aus ganz schlechter haltung hatte bis zu seinem 1 lebensjahr null sozialisierung und hat angst vor allem vor fremden menschen, Fahrrädern, Kinderwagen und was sonst noch so draussen rumlüft wie kann ich ihm bei bringen das er nicht immer so zieht an der leine man kann ihn auch nicht mit leckerlis ablenken weil er einfach panik bekommt und dann auf durchzug stellt.

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Antworten(2)

  • Schwarzkopf
    Schwarzkopf
    schrieb am 17.09.2011

    Hallo Manuela,



    du schreibst das dein Hund Angst vor allem hat. Ich weiß nicht was Du schon alles ausprobiert hast aber du solltest diese Angst komplett ignorieren, wenn du versuchst ihn Leckerlies zu geben oder ihn abzulenken bestärkst du seine Angst nur. Geh suverän an den Dingen wo er Panik bekommt vorbei. So vermittelst Du ihm das er keine Angst zu haben brauch. Du kannst ja erst einmal in einer größeren Distanz an z.b. einem Kinderwagen vorbei gehen und später die Distanz veringern. Ich kann dir nachempfinden wie es dir geht. Wir haben ähnliches mit Beaglen aus dem Versuchslabor durchgemacht. Es dauert sehr lange und du brauchst sehr viel Geduld. Ich würde mir einen Hundetrainer vor Ort suchen der mit dir auf die Strasse geht und dir hilft. Jetzt mal einen andere Frage, hat das Tierheim dir keinen Trainer bei so einem Hund zur Seite gestellt? Ich finde das von dem Tierheim grob fahrlässig einen solchen Hund zu vermitteln und dich damit alleine zu lassen oder bekommst du von dort Hilfe? Ich würde ihn übringes mit Geschirr und Halsband führen was mit einer Zwillingsleine verbunden wird, so kann er sich in einer Panikattacke nicht aus dem Halsband bzw. dem Geschirr ziehen und du hast ihn doppelt gesichert. Ein Hund in Panik lässt sich mit nichts ablenken, der will nur aus der Situation raus und du hilfst ihm nur in dem du genau die Situation immer wieder suchst und nicht meidest. Viel Erfolg und viel Geduld

  • Hundetrainerin Milanovic
    Hundetrainerin Milanovic
    schrieb am 17.09.2011

    Guten Abende



    Dobermänner sind sehr sensible .

    Ich finde es super das du Ihn genommen hast .Nun Kommt arbeit auf Sie zu .Aber mit Gedult und Liebe schaft Ihr das.

    Versuche mit ihm erstmal ein Weg zu gehen immer den gleichen damit er merkt es passiert nichts zu viele Reize zu viel Neues das wird für ihn zu viel und es wird noch schlimmer mit ihm.

    Wenn du Angst vor Spinnen hättest wie würdest du dich fühlen wenn dein erster Urlaub im Dschungel wäre .

    Sucht euch ein guten Weg aus und übt erstmal zusammen das er dich wahr nimmt das er dich anschaut das er ruhig wird .geht drei schritte vor zwei zurück 5 schritte vor dann sitz er muss fühlen das du da bist das du mit ihm redest den Takt angibst .

    Immer ruhig und gelassen .

    GlG

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