Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Knurren und bellen unserer kleinen Bolonkadame

  Nordrhein-Westfalen
carla2901 schrieb am 21.01.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Bolonka Zwetna, weiblich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo,
vor 6 Wochen haben wir eine 6jährige Bolonkahündin zu uns genommen. Sie wurde aus der Zucht genommen. Wir haben bereits einen 8jährigen Airedale Rüden (kastriert). Als junger Hund die BH abgelegt und heute die Ruhe selbst. Hört aufs Wort, bellt nie und ist total lieb. Auch das Zusammenleben jetzt mit Lou ist völlig problemlos. Lou meint nun aber, kläffend an der Tür stehen zu müssen, wenn es klingelt oder jmd. nah an der Haustür draußen vorbei geht. Klingelt jmd. und kommt rein, versteckt sie sich hinter mir und knurrt den Besuch an und bellt. Beim Spaziergang das gleiche. Gehen Leute an uns vorbei (auch ohne Hund) kläffen und Knurren. Hier mit uns ist sie der süßeste Hund ever. Sie würde auch niemals schnappen. Sie traut sich ja nicht mal hinter meinen Beinen weg, wenn Besuch kommt. Die Züchterin kann sich das nicht erklären. Dort kamen ja auch immer viele Leute, wg. der Welpen. Sie hat noch 3 weitere Bolonkas. Unser Airedale freut sich über jeden Besucher und begrüßt ihn und will gekrault werden. Wie können wir Lou beibringen, dass sie keine Angst haben muss und dass man keine Leute anknurrt?

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Antworten(1)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 26.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    es scheint ein sehr unsicherer Hund zu sein. Ich würde sie immer von der Tür wegschicken und ihr mit einer sehr strengen Stimme klar machen, dass ich das nicht haben möchte.
    Jede positive Reaktion würde ich mit einer freundlichen Stimme loben.
    Draußen ähnlich, nur das ich schon auf den Hund reagieren würde, wenn alleine der Blickkontakt zum anderen Meschen oder Hund gesucht wird. Dabei immer auf die Körpersprache achten, damit man den Hund nicht für eine angespannte Haltung lobt.
    Besucher können helfen die Situation zu entspannen, indem Sie den Hund nicht anschauen, nicht ansprechen, nicht anfassen. Das ist für den Hund dann angenehmer und sollte sie dann selber den Kontakt zum Menschen suchen kann sie dafür gelobt werden.
    Der Besuch kann dann auch gerne ein Leckerlie geben um Positiv für den Hund zu werden.
    Viel Erfolg wünscht Elke Heese

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