Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hat vor jedem Mensch und neuem Gegenstand angst.

  Nordrhein-Westfalen
Dani1309 schrieb am 11.09.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Im Februar bekamen wir unseren Welpen der heut 9 Monate ist. am Anfang merkte man das er sehr viel Angst vor kleinen Kindern hatte er bellte und knurrte sie an...das hat sich mittlerweile etwas gebessert...aber Bei fremden Menschen die in seine Umgebung kommen lässt er sie stramm stehen und nicht aus den Augen er bellt jeden an und knurrt.man kann keine Freunde zu sich holen und wir wissen nicht mehr was man machen kann.
mit anderen Hunden versteht er sich.haben ihm einen kastrationschip setzen lassen um zu schauen ob sich was ändert.aber bisher sieht man nichts.
Ist das unsere Schuld oder kann man daran was ändern?.. über eine Antwort würden wir uns freuen.
Dennis Walorczyk und Daniela Kunze.
Mit freundlichen grüßen .

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 11.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    Schuld ist niemand. Sie haben leider einen ängstlichen Hund bekommen und es noch nicht geschafft, ihm deutlich zu machen, dass Sie die Situationen unter Kontrolle haben. Aber Ihr Hund ist noch jung und lernfähig.

    Das wichtigste ist, dass Sie als Chefs für die Sicherheit Ihres Hundes sorgen und ihm vermitteln, dass Sie diese Aufgabe auch übernehmen. Sie schreiben, dass er fremde Menschen in seiner Umgebung anknurrt und stramm stehen lässt. Meinen Sie mit "seiner Umgebung" Ihre Wohnung oder zeigt er das Verhalten auch unterwegs, wenn Menschen ihm zu nahe kommen?
    Bringen Sie sich immer zwischen Ihren Hund und den anderen Menschen. Geben Sie Ihrem Hund das Gefühl, dass Sie sich mit der "Gefahr" auseinander setzen. Schimpfen Sie nicht mit ihm, denn in seinen Augen übernimmt er die Aufgabe der Gefahrenabwehr, die eigentlich Ihnen zukäme. Und ein Mensch, der stramm steht ist nun einmal leichter zu kontrollieren.

    Sprechen Sie ihn beruhigend an und erklären Sie ihm, dass Sie sich jetzt darum kümmern. Auch wenn Ihr Hund diese Worte nicht versteht, so können Sie aber ein Ritual für ihn werden.

    Ob Ihnen ein Kastrationschip auf Dauer weiterhilft wage ich zu bezweifeln. Denn durch den Kastrationschip und durch eine Kastration wird das Testosteron unterdrückt, das den Hunden zumindest noch etwas Sicherheit und Mut gibt.
    Hier hilft nur ein gutes Training.

    Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Hundes durch Beschäftigungen, die er erfolgreich bewältigen kann. Mantrailing kann hier das richtige Mittel sein. Aber auch Fährtenarbeit, oder Intelligenzspiele können Selbstbewusstsein stärken.

    Eine gute Hundeschule finden Sie unter www.bhv-net.de oder unter www.bvft-online.de

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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