Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unsicherheit und Angst bei der Fütterung

liane-flach schrieb am 19.09.2014
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, kastriert, Alter 3-12 Monate

Mein Hund Timmy leidet derzeit an einer Pankreatitis und bekommt deswegen von Vet Concept ein Spezialfutter das sicherlich nicht besonders schmackhaft sein kann.
Bei der täglichen Fütterung ist es auffällig, dass Timmy sehr unsicher vor seinem Napf steht. Er schaut sich beständig im Raum um, scheint zu lauschen, frisst aber nicht. Wenn er dann durch gutes Zureden ein Bröckchen nimmt, unterbricht er und schaut sich wieder um, lauscht....so macht er das bis er dann letztendlich, ganz mit der Futteraufnahme aufhört.
Timmy hat auch Angst vor Gewitter oder Starkregen, Sturm

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Antworten(5)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 23.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    kann man zum Futter einen kleinen Happen schmackhaftes Futter dazu tun? Das animiert Hunde zum fressen. Ansonsten kann es sein, dass Sie ihn betteln etwas zu nehmen?
    Für den Hund ist das so als ob das Futter Ihnen sehr wichtig ist und er sich nicht mehr ran traut . Er denkt es gehört Ihnen und will es natürlich nicht wegnehmen.
    Probieren Sie doch mal den Hund alleine zu lassen und das Futter hinzustellen ca. 15 Minuten und dann wieder wegnehmen. Dann wieder ( mal 3 mal am Tag probieren) hinstellen und nach 15 Minuten wieder weg. Er lernt schnell, wenn ich das nächste mal nicht fresse bekomme ich nichts. Wichtig...keine Leckerlie zwischendurch!! Und keine Angst der Hund verhungert nicht.
    Viel Erfolg..
    wünscht Elke Heese

  • liane-flach
    liane-flach
    schrieb am 23.09.2014

    Vorab vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ja ich gebe der Diärnahrung (Nassfutter) als Anreiz einige kleine magere Klabfleischfitzelchen dazu...denke, das die kein Problem bei der Pankreatitis ausmachen. Aber dennoch ist Timmys Verhalten, sehr unsicher beim fressen. Bei seiner Fütterung, stehe ich nicht immer neben ihm....verlasse auch den Raum. Aber Sie haben schon recht, ich animiere ihn doch öfters, etwas Nahrung aufzunehmen.
    Timmy ist oft ein sehr unsicherer kleiner Zwerg. So hat er sehr große Angst vor Gewitter, Starkregen und Sturm....auch in der Wohnung und er beginnt bereits mit Zittern wenn sich der Himmel nur ansatzweise verdunkelt. Er hat Angst vor Fliegen in der Wohnung....nicht wenn die Fliege draußen ist. Veränderungen in der Häuslichkeit oder im direktem Umfeld werden von ihm verängstigt und unsicher aufgenommen. Mein Hund ist ein kleiner "Schisser". So kann es vorkommen, dass er nach dem Spaziergang nicht ins Wohnhaus rein will und im Treppenhaus unsichere Laute von sich gibt.
    Wir wohnen in einem ruhigen Miethaus mit lediglich 6 Mietern. Außer Timmy gibt es keinen anderen Hund im Haus....jedoch Katzen, die die Wohnung der Nachbarn aber nicht verlassen.
    Er mag jedoch keine Katzen...will die nur zu gerne jagen. Timmy bekommt ausreichend
    Abwechslung....Spaziergänge mit Hundbekanntschaften.
    Vor der Pankreatitis wurde Timmy von mir mit rohem Kalb-oder Rindfleisch, Kartoffeln, Hirse, Reis und passiertem Gemüse versorgt und da hat er sehr gut gefressen. Das beschrieben Verhalten, hat er da nicht gezeigt. Das macht er erst seit er dies Erkrankung hat und dieses Spezialfutter fressen soll/muss. Vordergründig ist mir jedoch seine allgemeine Unsicherheit und Angst vor bestimmten Geräuschen, Gerüchen Gewitter gerade in der letzten Zeit in einer erheblichen Steigerung aufgefallen. Nur ist es so, dass er ganz entspannt im Wintergarten liegt, sich durch die Fenster seine Umgebung anschaut und wenn ich ihn dann zum Fressen rufe, kommt er an und dann beginnt das mit dem vor dem Napf stehen und nur noch in der Wohnung auf einen Punkt starren, Rute hängt und er frisst nicht.
    Da Timmy ein Problem mit einem Überschuss an Magensäure hat ... übersäuert schnell, wenn er nicht frisst .... ist irgendwann der Punkt erreicht, wo ich anfange mir Sorgen zu machen. Klar ich stelle sein Futter hin...lasse es eine Zeit stehen und wenn er nicht frisst, stelle ich es wieder weg. So mache ich das in bestimmten Abständen.
    Derzeit funktioniert seine Nahrungsaufnahme hauptsächlich bei den Spaziergängen mit einem Hundekumpel. Hier bekommt er das gleiche Diätfutter aber als Trockenfutter und er nimmt es im Zusammenhang von Futterneid.

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 23.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Ich hoffe das Sie den Hund nicht trösten wenn er solche Angstreaktionen zeigt. Denn dann wird er in seiner Angst bestätigt. Versuchen Sie ihn auch aktiv abzulehnen kein, wenn er z.B. Fliegen sieht. Ansonsten füttern Sie doch das Futter einfach weiter auch unterwegs. Wenn das einfacher geht.

  • liane-flach
    liane-flach
    schrieb am 23.09.2014

    ......aber nein doch! ich "tröste" meinen Hund nicht in diesen Angstsituationen und weiß, dass ich ihn damit nur in seiner Angst bestätige. Ich lebe in solchen Situationen für ihn sichtbar, meinen (unseren ) Alltag weiter. In diesen Angstsituationen, lässt Timmy sich so gut wie gar nicht ablenken...weder durch Spiele noch sonst etwas.

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 24.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Diese Angstreaktionen sind schon extrem und da würde ich schon empfehlen, sich einen Profi vor Ort zu suchen. Dieser kann sich die Situation anschauen und sich ein Bild machen.
    Viel Erfolg.

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