Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Sehr schreckhafter Junghund

  Bayern
handorfer schrieb am 17.07.2017   Bayern
Angaben zum Hund: Mischling (vermutlich Terrier mit drin), männlich, nicht kastriert, Alter 2-5 Monate

Hallo, wir sind nun kurz davor einen Hund bei uns einziehen zu lassen und haben uns in einen jungen Hund (ca. 5 Monate) verliebt. Er ist vor ca. 2 Wochen aus Rumänien in eine Pflegefamilie gekommen. Wir waren nun am Wochenende dort um ihn kennenzulernen und haben festgestellt, dass er sehr schrekhaft und schüchtern ist. Das äußert sich darin, dass er nur mit Leckerlies herankommt und bei schnellen Bewegungen gleich reiß aus nimmt. Ist der Kontakt erstmal hergestellt lässt er sich streicheln und kraulen und scheint das auch zu genießen. Wir waren dann mit ihm ein wenig allein und er hätte sich am liebsten verkrochen. Wenn seine Schwester dabei ist, ist er wie ausgewechselt. Er rennt schanzwendelnd durch die Gegend und ist auch uns aufgeschlossener gegenüber, wenn auch zögerlich.
Meine Frage ist: Können wir uns als Anfänger (bin zwar mit Hunden aufgewachsen, habe aber bei der Erziehung nur bedingt mitgeholfen) ruhigen Gewissens diesen schreckhaften und schüchternen Hund zu uns holen oder ist es sinnvoll davon abzusehen? Ich frage vor allem deswegen, weil wir viel unterwegs sind. Wir sind of draußen und treffen uns gerne mit Freunden. Zudem soll der Hund, nach einer Eingewöhnung, an einigen Tagen mit ins Büro. Ist es wahrscheinlich, dass der kleine sich gut einlebt und sich mit unserem Alltag gut identifizieren kann?

Ich hoffe Sie können mir eine Entscheidungshilfe geben.

Viele Grüße,

Theo Müller

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.07.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Theo,
    wenn Sie Anfänger in der Hundeerziehung sind, wird es schwer werden, für Sie und den Hund. Gerade ängstliche Hunde brauchen eine klare, souveräne und sichere Führung.
    Wenn Sie diesen Hund unbedingt wollen, wäre es besser mit der Unterstützung eines Hundetrainers oder einer Hundetrainerin.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • handorfer
    handorfer
    schrieb am 17.07.2017

    Hallo Ellen,
    ich danke Ihnen für die rasche Antwort. Kann einem solchen Hund denn generell die Schreckhaftigkeit genommen werden? Oder bleibt er evtl. für immer scheu und zurückhaltend?

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.07.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Theo,
    möglicherweise wird er nie ein Draufgänger werden. Aber wenn er Besitzer hat, die ihm Sicherheit vermitteln, wird er nicht mehr so überängstlich sein. Sie können es ja schon erkennen, wenn seine Schwester dabei ist. Er ist dann wie ausgewechselt. Er hat dann jemand dabei, auf den er sich verlassen kann. Man sollte solch einen Hund mit möglicht vielen Umweltreizen zusammenbringen. Wenn man dabei aber selbst unsicher wird, den Hund tröstet oder versucht, zu beruhigen, geht der Schuss nach hinten los und der Hund wird noch ängstlicher.
    Es hängt aber auch viel von der Rasse ab. Wenn er wirklich ein Terriermischling ist, sind die Chancen, dass er die Angst verliert, sehr viel besser. Das ist aber aus der Entfernung schwer zu beurteilen. Wenn Sie im Hundetrainerverzeichnis nachschauen, finden Sie vielleicht einen Trainer in Ihrer Nähe.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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