Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund hat Angst vor Anhängern & Geräuschen

  
sharon damore schrieb am 29.11.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Mein 3 jähriger Schnauzer/spitz Mix ist seit 5 Wochen bei uns. Alles ist gut, außer, dass er völlig ausrastet, wenn Autos mit Anhängern, Traktoren oder Baufahrzeige an uns vorbeifahren. Ich hab es noch nicht raus, ob es totale Panik ist oder er diese Dinge hasst. 9der eine Kombination aus Beidem. Stehende Fahrzeuge jeglicher Art sind kein Problem. Normale Autos sind kein Problem. Ablenkung (auch mit Leckerli) ist völlig unmöglich. In die andere Richtung gehen auch. Ignorieren hat ebenfalls keinerlei Effekt. Bin ratlos...

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Antworten(4)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 01.12.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Sharon,
    was passiert, wenn Sie den Hund ignorieren. Bitte beschreiben Sie die Situation etwas genauer. Genauso wäre es wichtig, zu wissen, was passiert, wenn Sie weiter gehen. Reden Sie mit dem Hund? Versuchen Sie, ihn zu beruhigen?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • sharon damore
    sharon damore
    schrieb am 07.12.2019

    Das habe ich doch bereits geschrieben. Seine Ausraster zu ignorieren führt zu nichts. Er rastet weiterhin minutenlang aus! Mit ihm reden bringt auch nichts. Er "hört" das gar nicht. Er ist so I'm "Error-modus", dass selbst ein Berühren zu keiner Verhaltensänderung führt. Wenn ich weiter gehe, dann bellt er weiter.,dreht sich ständig um, da ich ihn ja mitziehe. Ich kann nicht einfach weitergehen und ihn quasi zurücklassen, da er sonst hinter dem Hänger hinterherlaufen oder "anfallen" würde! Ich habe bereits ignoriert, beruhigt, geschimpft, ihn versucht mit Leckerlis abzulenken.... Nichts führte bisher zum Erfolg.
    Er ist darüber hinaus ein sehr sensibler Charakter. Zuhause ist er ein Traum! Autofahren stresst ihn übrigens auch! Er sabbert so dermaßen, dass seine Pfoten und das Auto vom Sabber durchtränkt sind. Mir tit es so leid, daß er so gestresst ist und möchte vor allem ihm gerne Linderung verschaffen. Stresstabletten bekommt er.... Wenig Erfolg! Bin wirklich ratlos!

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.12.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Sharon,
    reden, schimpfen, beruhigen, Leckerlis etc. verstärkt das Verhalten und regt aufgeregte Hunde noch mehr auf. Auch, wenn man den Hund nur anschaut, bedeutet das Aufmerksamkeit und steht einem echten Ignorieren entgegen. Richtiges Ignorieren heißt, dem Hund den Rücken zudrehen und weitergehen, bis er sich beruhigt hat, JEDESMAL. Einmal, zehnmal, zwanzigmal wird evtl. nicht reichen.
    Am besten wäre, wenn Sie das gezielt üben würden.
    Sie schreiben, dass er zuhause ein Traum ist. Folgt er Ihnen überall hin? Bringt er Ihnen sein Spielzeug? Fordert er Streicheleinheiten ein? All das bedeutet, dass er Sie trainiert und kontrolliert. Gehen Sie darauf ein, wird er verunsichert denn, gerade ein ängstlicher, Hund braucht jemanden, der ihm sagt, was er tun und lassen soll, nicht umgekehrt.
    Deshalb ist es auch draußen wichtig, den Hunde zu führen statt umgekehrt. Geht der Hund immer vor, zieht Sie evtl. sogar durch die Gegend, kann er sich auf Sie nicht verlassen. Leinenführigkeit hilft hier sehr viel weiter.
    Wenn der Hund schon Angst hat, sobald Sie auf das Auto zugehen, gehen Sie in einiger Entfernung an dem Auto vorbei. Wenn Sie merken, dass er entspannt ist, verringern Sie die Entfernung zum Auto. Dann gehen Sie auf das Auto zu, bleiben, in einiger Entfernung davor stehen. Gehen Sie jeden Schritt solange, bis der Hund entspannt. Dann öffnen Sie die Autotür und schließen sie wieder. Als nächsten Schritt setzen Sie sich ins Auto, der Hund bleibt draußen. Der nächste Schritt, den Hund ins Auto zu bekommen, ist der schwerste. Am besten ist es immer, wenn man beide hintere Türen aufmacht und einfach mit dem Hund an der Leine durchgeht. Wenn das funktioniert, setzen Sie sich mit dem Hund ins Auto, geben ihm ein besonderes Leckerchen. Dann schließen Sie die Türen, starten den Motor, fahren langsam an, erst ein kurzes Stück, dann immer weiter. Denken Sie daran, alles Schritt für Schritt zu machen. Sehr wichtig ist auch, dass Sie den Hund nicht locken. Gehen Sie einfach los und zeigen dem Hund so, dass das Auto vollkommen ungefährlich ist.
    Ansonsten kann ich Ihnen nur raten, eine/n Hundetrainer/in in Ihrer Nähe zu kontaktieren.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • sharon damore
    sharon damore
    schrieb am 07.12.2019

    Hallo Ellen,
    zunächst vielen Dank für Ihre Bemühungen!
    Er springt ohne große Schwierigkeiten ins Auto. Das Auto selbst ist nicht das Problem. Der Verkehr, den er aus dem Auto heraus sieht ist glaube ich zuviel für ihn. Habe auch schon die Scheiben abgedeckt. Wenn jemand mit ihm hinten sitzt, beruhigt ihn das. Er sabbert, aber viel weniger,ist mir aufgefallen.
    Zuhause folgt er mir keineswegs auf Schritt und Tritt!er kommt ab und zu mal her, um zu gucken. Nach ein paar Minuten geht er wieder.
    Er spielt kaum und wenn dann wirft er nur ein paar Minuten sein Tierchen umher... Alleine! Er liebt Streicheleinheiten. Zumeist fange ich an und er möchte dann nicht, dass ich aufhöre. Und ja... Er läuft vorne weg... Und zieht auch ein wenig. Sie haben natürlich recht, dass ist total verkehrt! Das wird meinerseits sofort geändert und an der Leinenführigkeit angesetzt! Vielen Dank

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