Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Beim Spazierengehen ohne Leine nicht Abrufbar

  Sachsen-Anhalt
wurzelsuschen schrieb am 23.07.2014   Sachsen-Anhalt
Angaben zum Hund: Labradoodle, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wir haben einen Hund vom Züchter mit 2 Kreuzbandrissen übenommen, was er uns allerdings verschwiegen hat. Bis ein Tierarzt die Diagnose gestellt hat, verging einige Zeit und wir haben den Hund in dieser Zeit zum Spazierengehen unbewußt gezwungen. Wir haben jetzt das Gefühl, daß er uns nicht vertraut. Wir leinen ihn los und er steht und steht, schaut nach hinten und ist auf dem Sprung zurückzulaufen. Es hilft kein zureden und rufen. Ich gehe dann zurück, leine ihn an und er kommt widerwillig mit. Der Hund ist nur gut behandelt und hat eigentlich den Himmel auf Erden. Wir sind ein Rentnerehepaar mit eigenen EFH mit Grundstück. Auch hatte der Hund große Angst vor Männern, was sich aber gebessert hat. Obwohl er sehr verfressen ist, verweigert er beim Spazierengehen die Leckerlis, so daß wir hiermit kein zum Anlocken keinen Erfolg haben. Was können wir noch tun?

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 27.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Da würde ich zu einer Schleppleine (5m - 10m Leine/Seil) raten. Üben Sie zuerst den Rückruf ohne Ablenkung indem Sie Ihren Hund immer wieder rufen, wenn er nicht kommt, herziehen, loben, wieder laufen lassen. Wenn das funktioniert, können Sie Ihr Ende der Leine auf dem Boden lassen, im Notfall aber drauftreten. So haben Sie immer noch Kontrolle über Ihren Hund und er lernt, dass er gehorchen MUSS. Rufen Sie ihn nur, wenn Sie auch wirklich Kontrolle haben, ansonsten lernt er nur, das Ihr Rufen ein Hintergrundgeräusch ist, auf das er nicht reagieren muss.

  • wurzelsuschen
    wurzelsuschen
    schrieb am 28.07.2014


    Hallo Frau Mayer!
    Vielen Dank, daß Sie sich Zeit für unser Problem genommen haben. Wir werden sofort versuchen, Ihre Empfehlungen in die Tat umzusetzen, denn Aldo hat unsere Hilfe verdient, damit er noch ein glückliches Hundedasein erleben kann. Auch unser Wohlbefinden hängt vom Erfolg des Trainingsvorschlages ab. Also Ärmel hochgekrempelt und ran ans Übungspensum.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 28.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Das hört sich doch schon mal gut an ;-). Versuchen Sie nicht, ihn anzulocken mit Leckerlis. Das durchschauen Hunde und sehen ihr Frauchen/Herrchen als Futterautomaten, nicht als jemanden, dem man gehorchen kann. Labradoodles sind sehr schlau, das kann aber auch ein Nachteil sein. Sie lernen auch das, was sie nicht sollen, sehr schnell. Deshalb ist es wichtig, dass man ihnen so viel wie möglich beibringt, dann kommen sie nicht auf "dumme" Gedanken.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer

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