Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unfreundlichkeit bei anderen Hunden

  Berlin
molly333 schrieb am 14.07.2014   Berlin
Angaben zum Hund: Chihuahua, weiblich, kastriert, Alter 3-12 Monate

Guten Tag

Ich hoffe sehr, dass mir und meiner Chihuahuahündin (Molly) geholfen werden kann. Die Kleine lernt sehr schnell und gehorcht für ihr Alter (6 Monate) bereits sehr gut. Wir waren sogar Klassenbeste im Erziehungskurs.
Doch eine Schwäche hat Molly und die schränkt uns gewaltig ein. Sobald ihr ein anderer Hund zu nahe kommt, beginnt sie zu bellen und zu knurren und benimmt sich wirklich schlecht. Ich vermute, dass die Ursache Angst ist und sie nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" nach vorne prescht. Ich kann sie (wenn ich den anderen Hund früh genug sehe) an der Leine durch ein Leckerchen an dem Hund vorbei locken und sie dabei auf mich zu fokusieren. Doch das funktioniert nur, wenn der andere Hund ihr nicht zu nahe kommt und ist auf Dauer wirklich nicht das, was ich jedes Mal machen möchte, wenn ein anderer Hund kommt!
Ich habe auch schon mehrmals versucht, sie einfach ins kalte Wasser zu werfen und nix zu tun. Das Kläffen jedoch provoziert die anderen Hunde (und deren Besitzer) meistens und es wird erst nach ca. 5 Minuten entspannter.
Mit 12 Wochen nahm ich Molly in eine Welpenschule, um sie auf andere Hunde zu sozialisieren, doch bereits da mussten wir von anderen Hunden Abstand halten und gespielt hat sie nie.

Was soll ich tun? Welches entscheidende Detail übersehe ich?
Ich danke Euch für Eure Hilfe!!

Jana

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Antworten(3)

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 14.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo Jana, ganz wichtig ist, dass Ihr Hund Ihnen zutraut, die Situation zu regeln. Nehmen Sie Ihren Hund hinter sich und schirmen Sie Ihre Hündin damit ab. Ihre Molly muss sicher sein, dass sie bei Ihnen Schutz findet, nur dann kann sie aufhören, Hunde selbst vertreiben zu wollen. Wenn Molly einen Hund sieht und nicht losbellt, bestätigen Sie das Verhalten. Weiterhin müssen Sie auch in vielen anderen Dingen daran arbeiten, dass Molly Ihnen vertraut. Das geht vor allem über gemeinsames Arbeiten. Gehen Sie nicht einfach nur spazieren, sondern erleben Sie etwas gemeinsam. Dann wird Ihr Team immer besser funktionieren und Mollys Verhalten sich entspannen. Ach ja, eines noch, nehmen Sie Molly bitte nicht auf den Arm. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Geduld.

  • Barbara Nehring
    Barbara Nehring (Hundetrainer)
    schrieb am 14.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Ich kann mich den Ausführungen anschließen. Aber eines noch: falls Sie eine Flexileine benutzen wechsen Sie bitte auf eine normale 2m Hundeleine (Fachbegriff 3 Punkt Erziehungsleine). Damit können Sie den Hund besser führen. Viel Erfolg!

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 15.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Danke Barbara Nehring, der Hinweis ist wirklich wichtig. Mit einer Flexileine kann ich einen Hund nicht vernünftig kontrollieren :-)

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