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Hund wird - glaube ich - immer ängstlicher

  
petra-linke schrieb am 06.02.2013   
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Rasse: Jack Russell

Geschlecht: weiblich

Alter: 5

kastriert: nein



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Wir haben unsere Lucy mit 6 Monaten aus schlechten Verhältnissen bekommen. Sie machte trotzdem einen selbstbewußten Eindruck, ist ein fröhlicher und sehr verschmuster Hund. Von Anfang an mochte sie keine anderen Hunde, d.h, sie wollte immer unbedingt dorthin, ließ sich 10 Sekunden beschnuppern und begann dann zu knurren und auch zu schnappen. Dieses Verhalten wird nun immer extremer, schon von weitem werden alle Hunde egal welcher Rasse oder Geschlecht wie wahnsinnig verbellt, schon wenn sie einen riecht geht es los, das kann auch von der dritten Etage aus sein oder einen Hund im Fernsehen betreffen. Aus dem Grund haben wir sie immer an der Leine, wir können einfach nicht abschätzen, wie ernst sie das alles meint. Seit ein paar Monaten reagiert sie - auch nur draußen - auf Geräusche oder Dinge, die plötzlich auftauchen (die sie allerdings seit 41/2 Jahre kennt) ebenfalls mit Gekläffe, man kann sie nicht beruhigen, sie flippt völlig aus. Dazu zieht sie - wie ganz am Anfang - wieder vermehrt an der Leine und ist auch darin mit nichts zu stoppen. Ich muss dazu sagen, dass sie sehr verwönt wurde und wir auf Erziehung im Sinne von Sitz und Pfötchen geben nie wert gelegt haben, vielleicht ist das der Fehler. Sie hört eigentlich nur, wenn sie das will; wenn man sie völlig genervt anschreit, reagiert sie total unterwürfig, zittert und ist völlig fertig und es dauert lange, sie zu beruhigen. Vor 2 Tagen hatte sie sich ihre Pfote etwas verletzt, als ich nachschauen wollte, zeigte sie sehr deutlich, dass sie das nicht duldet und hat auch etwas geschnappt, danach sofort wieder unterwürfiges Ducken und auf den Rücken legen. Was ist das für ein seltsames Verhalten, drinnen ein Schmusetier und dann wieder so? Ich habe das Gefühl, dass wir einiges verkehrt gemacht haben, oder? Sie ist eigentlich so ein absoluter liebenswerter Hund, ist von uns noch nie geschlagen worden; sie wirkt auf mich nicht aggressiv sondern als ob sie aus Angst nicht wie andere vielleicht abhaut sondern dann nach vorne geht. Haben Sie eine Idee, wie wir unser Verhalten ändern sollten? Ich habe im Internet und in vielen Büchern so viel gelesen, was sich teilweise komplett widerspricht und hoffe, Sie können helfen. Vielen Dank im Voraus.

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Antworten(1)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 07.02.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,


    ersteinmal haben Sie schon richtig erkannt, das der Hund Erziehung braucht.


    Aber zu dem ängstlichen Verhalten.... kann es sein, das Sie in diesen Situationen


    liebevoll trösten? Denn das wird meist als Lob vom Hund fehlgedeutet.


    Und wenn sie immer "gelobt" wird, wird sich das Verhalten natürlich verstärken.


    Sie schreiben, dass Sie den Hund genervt anschreien ... das kann der Hund nicht 


    richtig einordnen und reagiert deshalb mit dieser Unterwerfungsgeste. Wichtig ist bei einem Umgang mit dem Hund immer ein ruhiges und selbstsicheres Verhalten.


    Ansonsten ist es schon ein schlechtes Zeichen wenn der Hund nach Ihnen schnappt.


    Sie sollten sich Hilfe von einem Profi holen, damit er Ihnen zeigen kann wie man richtig mit dem Hund umgeht. 


    Noch ein Tipp, mir ist immer wichtig den Hund als erstes Auslasten, erziehen mit Regeln und Konsequenz und liebevolle Zuneigung!


     


    Viel Erfolg..............


     

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