Hündin hat Panik vor bestimmtem Hund wie kann ich Sie beruhigen?

  
Spritelse schrieb am 16.07.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Emma ist eine 3 jährige Border Mix Hündin, die ich mit 11 Monaten als Hund, der viel alltägliches nicht kannte, aus einer Familie übernommen hab. Dort gab es noch einen Schäferhund, der Emma ständig unterworfen hat. Wir haben viel mit Emma gearbeitet um Ihr und uns den Alltag angst-/stressfrei zu gestalten, andere Hunde waren nie ein Problem. Bis Emma vor 7 Monaten von 2 Riesenschnauzern (alle Hunde freilaufend) so massiv bedrängt wurde, dass sie sich zwischen den Beinen von meiner Tochter zitternd und Zähne fletschend versteckt hat. Die Hunde gingen nicht weg, obwohl meine Tochter mit Emma aus der Situation raus wollte. Als die Besitzer der Schnauzer kamen kam nur: "Was ne Schissbuchse die beiden sind lieb......."


Vor ca. 4 Monaten kam uns nen Riesenschnauzer mit Herrchen entgegen und Emma ist panisch ausgerastet, hat gebellt dann regelrecht geschrien, ich bin dann mit ihr in ne andere Richtung, sodass sie aufgehört hat zu bellen und sich zu beruhigen. Dem Hund sind wir vorgestern und heute nochmal begegnet. Ich wollte aus der Situation raus aber nur Sichtkontakt hat schon gereicht und Emma wurde panischer als beim ersten Mal, wollte aus dem Geschirr raus und flüchten und hat bis nach Hause gebellt. Es ist nur bei diesem Hund so. Ich denke das durchs Unterwerfen und die Begegnung mit den 2 Hunden eine Art Trigger ausgelöst wird. Hat jemand Tipps für uns?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 20.07.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Sie fragen oben, wie Sie die Hündin beruhigen können. Ich denke, dass ist das größte Problem: der Versuch zu beruhigen. Besser wäre, die Hündin souverän und ruhig zu führen. Mit dem Versuch, zu beruhigen, gehen Sie auf die Angst ein und verstärken sie dadurch.
    Wenn Sie Emma hingegen führen und beschützen, wird sie womöglich die Angst vor Riesenschnauzern nicht verlieren. Sie muss sich dann aber nicht mehr aufregen, denn die kann sich auf Sie verlassen.
    Ruhig und souverän führen heißt, dass die Hündin an lockerer Leine neben oder hinter Ihnen läuft.
    Falls Emma nicht so gut an der Leine geht, sollten sie das dringend üben. Sie gehen los, ohne die Hündin anzuschauen oder zu sprechen. Gehen Sie Kurven, drehen Sie plötzlich um, alles an lockerer Leine. So lernt die Hündin, sich an Ihnen zu orientieren. Ganz genau so gehen Sie, wenn Emma Angst zeigt, aus der Situation. Sie drehen RUHIG um.
    Aber am allerbesten wäre es, wenn Sie und Emma das mit anderen Hunden zusammen, z. B. in einer Hundeschule, trainieren würden.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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