Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Angst vor Hunden und meinem Lebenspartner

  Rheinland-Pfalz
SweetFoxy schrieb am 29.12.2017   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Cavalier King Charles Spaniel, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo vielleicht können Sie mir einen Tipp geben.
Meine einjährige Hündin hat panische Angst vor anderen Hunden. Eigentlich war sie schon immer sehr ängstlich gegenüber anderen Hunden und als es sich gebessert hat wurde sie gebissen und alle Bemühungen waren umsonst. Spazieren gehen ist deswegen sehr anstrengend.. Gegenüber Menschen zeigt sie keine Angst nur mit meinem Lebenspartner versteht sie sich nicht so gut. Vielleicht haben sie auch da einen Tipp für mich wie sich das Verhältnis zwischen den beiden verbessern könnte.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
J. Köhler

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 11.02.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Frau Köhler,
    für ängstliche Hunde gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die das Selbstbewusstsein des Hundes stärken können. Eines vorneweg, Angst ist eine Emotion, die nicht durch Belohnung verstärkt werden kann, so wie man dies noch vor einiger Zeit angenommen hat. Das bedeutet, Sie können Ihrer Hündin jederzeit Hilfe durch positive Zuwendung oder auch durch Futter geben.
    Daneben helfen Übungen zur Körperwahrnehmung und natürlich alle Beschäftigungsarten, die der Hund erfolgreich und gerne meistert. Für einen Spaniel bieten sich Mantrailing oder Schnüffelarbeiten an. Für die Übungen der Körperwahrnehmung sind Parcours hilfreich, die langsam! durchlaufen werden, z.B. Slalom, Wackelbrücken oder Bretter, Wippen, durch Reifenlaufen, über Stangen steigen! - nicht springen.
    Bezüglich Ihres Lebenspartners lässt sich die Frage nur schwer aus der Entfernung beantworten. Vielleicht ist es die Körpersprache Ihres Lebensgefährten, die Ihre Hündin einschüchtert. Wichtig ist auf jeden Fall, dass kein Zwang zur Zusammenarbeit ausgeübt wird. Der Hund sollte immer von alleine entscheiden, ob er Kontakt aufnimmt oder nicht. Dennoch hilft es sicherlich, wenn Ihre Lebenspartner Ihrer Hündin z.B. das Futter hinstellt. Er sollte es aber dann freigeben und nicht daneben stehen bleiben. Sie dürfen Ihrer Hündin auch gerne Leckerlis oder positive Zuwendung im Beisein Ihrer Partners geben. Vermeiden Sie aber, dass Ihr Partner Ihre Hündin locken möchte. Das würde Ihre Hündin in einen Konflikt führen. Einerseits möchte Sie vielleicht gerne das Leckerchen haben, zum anderen aber auch gerne die Distanz einhalten.
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz
    www.wolf-inside.de

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