Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Streßpinkeln

  Nordrhein-Westfalen
amy schrieb am 29.07.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Bulldogge, Französische, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo, unsere Amy schläft nebenan im Büro, möchte allerdings jeden morgen um 5 Uhr rum zu uns ins Schlafzimmer (beide Türen sind auf, ihre Tür ist mit Kartons versperrt). Oft schafft sie es darüber zu springen, wenn nicht, oder wir sie zurück bringen, heult sie die ganze Zeit und kratzt an Tür und Tapete. Sobald sie nicht raus kommt, pinkelt sie in den Raum. Dieses Verhalten zeigt sie immer, wenn sie eingesperrt ist (tagsüber wurde sie sonst auch im Wohnzimmer eingesperrt, wenn man aus dem Haus war, seitdem wird sie in der kompletten Wohnung lassen, pinkelt sie tagsüber nicht mehr). Kommt sie morgens ins Schlafzimmer und bleibt da (weil wir es manchmal nicht mitbekommen), dann pinkelt sie natürlich nicht. Wie kann man ihr das Streßpinkeln bzw. das heulen abgewöhnen?
Wir haben es mit schimpfen probiert, wir haben es mit ignorieren probiert. Sonst ist sie ein echt toller Hund und hört auch (meistens). Sie ist vom Charakter her halt recht dickköpfig und hibbelig. Über gute Tipps wären wir sehr dankbar, da die Wischerei und das Heulkonzert am Morgen so langsam an den Nerven zerrt.

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Antworten(4)

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 01.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    ich hätte eine grundsätzliche Frage dazu. Wenn Sie theoretisch um 5 Uhr den Hund kurz rauslassen würden, damit sie sich lösen kann und sie dann wieder ins Büro bringen, pinkelt sie dann auch? Vielleicht ist es wirklich einfach so, dass sie am Morgen mal muss und Ihnen das so mitteilt. Wenn Sie sie dann zurückbringen,kann Sie ihnen nicht mehr zeigen, dass sie raus muss und dann macht sie. Meine zweite Frage wäre: gibt es einen speziellen Grund, warum Ihr Hund nicht ins Schlafzimmer soll? Ansonsten können Sie leider nicht viel mehr machen, als das Heulen ignorieren und die kurzen Heulpausen zum loben für Ruhe nutzen. Bleiben Sie geduldig, Ihr Hund ist noch jung.

  • amy
    amy
    schrieb am 01.08.2014

    Hallo,

    im Schlafzimmer können wir nicht schlafen, da sie zu laut schnarcht. Ich werde trotz Oropax nachts mehrmals wach davon.
    Wenn sie es schafft unbemerkt ins Schlafzimmer zu kommen, dann pinkelt sie ja nicht, das bedeutet für mich, dass sie auch nicht zwingend muss.
    Vorher im Schlafzimmer musste sie ja auch nicht um 5 Uhr und der Rhythmus war der gleiche.
    Sie hat ja ihre 3 festen Zeiten am Tag und das klappt auch noch wunderbar.
    Ich kam auf das Streßpinkeln, da sie, als wir sie tagsüber im Wohnzimmer eingesperrt haben, sie immer gepinkelt hat, seitdem sie aber die ganze Wohnung zur Verfügung hat, wenn wir nicht da sind, pinkelt sie nicht mehr.

    Wir haben seit 3 Nächten den Schlafplatz nun ins Bad verlegt, Badvorleger hoch, Tür zu. Die erste Nacht war auch schlimm, die 2. Nacht war sie schon ruhiger + pinkeln und die letzte Nacht hat sie bis 7.45h geschlafen ohne pinkeln. Ich bin mal gespannt wie es weiter geht...

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 01.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Ich bin generell kein großer Freund davon, Hunde von Ihrer Familie auszusperren, insbesondere, wenn es sich wirklich um Stresspinkeln handelt, welches davon kommt, dass sie allein und räumlich begrenzt ist. Ich würde auch mal die Nasen- / Rachenpartie Ihres Hundes checken lassen. Dass Bulldoggen schnarchen ist nicht ungewöhlich, aber wenn ein so junger Hund so laut schnarcht, könnte sie auch insgesamt ein Luftproblem haben, welches man möglicherweise beheben kann / müsste. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Versuch mit dem Bad. Wenn das gut funktioniert, können Sie Ihrem Hund ja vielleicht später wieder erlauben, mit etwas mehr Kontakt zu Ihnen zu schlafen.

  • amy
    amy
    schrieb am 01.08.2014

    Danke für Ihre Antworten. Generell bin ich vom einsperren und "ausgrenzen" auch überhaupt kein Freund, hätte sie auch lieber mit im Schlafzimmer. Aber wenn man 2 Wochen nicht mehr durchschlafen kann, geht es leider nicht anders. Eben, dass denken wir auch, dass wir sie nach einiger Zeit wieder näher zu uns holen können, bzw die Türen auf lassen können zB.

    Sie ist absolut frei atmend, ich höre leider nur ausserordentlich gut. Aber danke für den Tipp, werde beim nächsten Tierarztbesuch mal danach fragen.

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