Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

ständige Bellen und Ungeduld

biggi harper schrieb am 06.08.2015
Angaben zum Hund: Howard -Spitz Mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Trotz vieler verschiedener versuche besteht immer noch das bellen.er ist dann auch nicht Abruf oder ablenktbar. Z.B.man sitzt und unterhält sich dann bellt er immer wieder kurz auf.oder wenn er aufgeregt ist , fremde Personen kommen oder laute Geräusche von draußen. Habe auch ein anti bell Halsband mit spray versucht sowie eine wasserspritze.

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 07.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    Sie haben sich für einen Hovawart-Spitz-Mischling entschieden. Der Hovawart wurde als Wächter der Habe und des Hofes gezüchtet. Spitze hat man früher als Wachhunde eingesetzt. Oftmals haben die Spitz auf den traditionellen Bierwagen ihre Arbeit verrichtet und jedes Annähern von Fremden mit lautem Bellen quittiert.
    Ihr Hund verrichtet somit nur die Aufgabe, für die seine Urahnen gezüchtet wurden. :-)
    Dennoch verstehe ich, dass das nervig sein kann. Gehen Sie auf sein Bellen ein, indem Sie beim ersten Bellen schon die Aufmerksamkeit auf den Auslösereiz richten. Dann hätte Ihr Hund seine Aufgabe erfüllt und Sie erklären ihm, dass Sie in der Lage sind, die "Gefahr" abzuwenden.
    Unterstützend können Sie kurz die Hand in seinen Schulterbereich legen. Schimpfen Sie nicht fürs Bellen, denn wie gesagt, das ist seine genetisch disponierte Aufgabe, sondern übernehmen Sie einfach.
    Führen Sie ein Signalwort ein, dass er nach einmaligen Bellen ruhig ist. Danach belohnen Sie das Ruhigbleiben.
    Kleine Aufgaben wie z.B,. Handtouch oder Sitz, helfen den Hund umzulenken. Gerade bei Bellorgien reagiert der Hund aus dem Gefühlszentrum im Gehirn, dem sog. Mandelkern. Im Vorderhirn jedoch wird wieder rational gehandelt. Durch eine kleine Aufgabe, die der Hund gut bewältigen kann, kann der Hund wieder ins Vorderhirn zurück geholt werden.
    Lassen Sie bitte Antibellhalsband und Wasserspritze weg. Diese Hilfsmittel können zwar helfen, die Handlung kurz zu unterbrechen, aber sie geben dem Hund keine Idee, was er statt dessen tun soll.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz
    www.wolf-inside.de
    amtlich anerkannte Hundetrainerin

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