Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Respektlosigkeit / Dominanz des Hundes

duke schrieb am 15.09.2014
Angaben zum Hund: Old English Bulldog, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Guten Tag,

ich habe einen Old English Bulldog Rüden. Er ist jetzt 7 Monate alt.
Er ist ein ausgeglichener Hund, mit dem ich mich oft am Tag beschäftige.
Leider gibt es 2 Probleme, die ich mit ihm habe.
1. Er versucht mich zum Spielen zu animieren, wenn ich nicht darauf eingehe, dann versucht er nach mir zu schnappen. Ich habe es versucht zu unterbinden, indem ich ihn kräftig in den Hals stubse, jedoch interessierte es ihn nicht. Es fällt mir auch sehr schwer, ihn zu ignorieren, weil er dann kräftiger anfängt zu beißen.
Ich habe das Gefühl, dass er keinen Respekt vor mir hat.
2. Die zweite Sache ist die, das er alles kaputt und anfrisst, was ihm vor die Schnauze kommt.
Vielleicht haben Sie ja ein paar Ratschläge für mich, wie ich besser mit ihm umgehen kann in solch einer Situation.

Vielen Dank im Voraus.

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Antworten(5)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 23.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    vergessen Sie den Begriff Dominanz. Respektlosigkeit stimmt schon eher. Allerdings lernen Hunde über Erfolg und eine Bulldogge ist dann auch noch besonders stur. Dieses schnappen ist Bulldoggen typisch, denn sie wurden gezüchtet um Bullen zu treiben und das mit schnappen in die Beine. Ich würde mich nicht körperlich mit ihm anlegen. Ich würde entweder versuchen mich körperlich wegzudrehen und dabei die Arme zu verschränken, damit er dort nicht hinbeißen kann. Aber ohne etwas zu sagen. Nicht schimpfen und schon garnicht hektisch werden.
    Sollte er sich nicht beruhigen, gehen Sie einfach aus dem Zimmer weg. Machen Sie eine Tür zu und lassen ihn einfach stehen. Er soll lernen, wenn er frech ist geht mein Frauchen weg und das ist doof. Gehen Sie wieder zu ihm wenn Sie das Gefühl haben das er sich wieder beruhigt hat. Ist er entspannt und sitzt oder liegt, dann fangen SIE ein Spiel an. Er soll lernen, wenn ich entspannt bin bekomme ich mein Spiel. Die zweite Sache kann damit zusammenhängen das er eventuell nicht genug Auslastung hat. Auch geistige ! Bieten Sie ihm Alternativen an. Z.B. gibt es als Spielzeug einen Kong den man mit Futter füllen kann und damit kann er sich einige Zeit beschäftigen und ist gleichzeitig geistig ausgelastet.
    Viel Erfolg..
    wünscht Elke Heese

  • duke
    duke
    schrieb am 26.09.2014

    Hallo,

    danke für Ihren Tipp. Ich werde das ausprobieren, sobald er dieses Verhalten wieder zeigt.
    Kong Spielzeuge hat mein Hund in verschiedenen Arten. Ich bringe ihm das Aport bei, damit er geistig gefordert wird. Ebenso trainieren wir ca. 4-6 mal am Tag verschiedene Kommandos mit ihm. Seine Spaziergänge dauern meist zwischen 1-3 Stunden und das mindestens 2 mal täglich.
    Zur Zeit verstecke ich sein Futter und lasse ihn das suchen, damit er mit dem Kopf arbeitet.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 27.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Also an der Auslastung kann es nicht liegen. Haben Sie das Gefühl, das der Hund unruhig ist und nicht zur Ruhe kommt? Denn ich denke das die Beschäftigung fast zu viel ist. Es wird empfohlen maximal 4 Stunden Aktivität am Tag und den Rest ist Ruhezeit. Vielleicht versuchen Sie mal Ruhezeiten einzulegen, denn auch zu viel Aktivitätkann zu Stress führen.

  • duke
    duke
    schrieb am 28.09.2014

    Guten Abend,

    da könnte was dran sein. Viele Ruhepausen nimmt er sich nicht, da er Angst hat etwas zu verpassen.
    Neuerdings beißt er sich in den Oberschenkel und in die Hinterpfote. Können Sie mir sagen, was das zu bedeuten hat?

    Liebe Grüße Duke und das Frauchen :-)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 28.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Das ist meist ein Zeichen von Stress. Und auch das Verfolgen ist oft ein Zeichen dafür, dass er Sie kontrolliert und Ihnen nicht zutraut alleine in der Welt klar zu kommen. Das würde auch zu der Respektlosigkeit passen. Wichtig ist im Zusammenleben mit einem Hund Regeln aufzustellen, diese dann auch konsequent durchzusetzen, auszulasten und auch Liebe zu
    schenken. Manchmal ist es auch besser einen Profi dazu zu holen, da man seine eigenen Fehler nicht erkennt.
    Viel Erfolg..

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