Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Jacko kann nicht von leine und hasst auto fahren,was kann ich tun

  Nordrhein-Westfalen
Sille schrieb am 23.05.2017   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Mischling, männlich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Jacko ist ein toller ,schlauer mischlingsrüde. Ich würde ihn so gern mal ohne Leine lassen beim spazieren allerdings läuft er dann einfach wohin er will.
Jacko hasst außerdem Autofahren. Wenn er merkt er soll ins Auto drängt er sich an dir hauswand legt sich hin oder versucht woanders hinzugehen.

Was kann ich tun um die situation zu bessern? Hoffe auf einen guten Rat .lg

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 24.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Jacko hat offensichtlich nie gelernt, was Sie meinen, wenn Sie ihn rufen.
    Versuchen Sie es einmal mit Rufen und sofort weglaufen, ohne zurückzuschauen. Die meisten Hunde kommen dann sofort, weil sie ihr Rudel nicht verlieren wollen. Sobald er bei Ihnen ist, loben Sie ihn überschwänglich und er darf sofort wieder gehen. Also kein Sitz, Platz oder sonstiges.
    Wenn das nicht funktioniert, befestigen Sie eine Schleppleine an Geschirr oder Halsband. Rufen Sie den Hund und ziehen ihn dann zu sich. Auch dann wieder belohnen und sofort laufen lassen.
    Sehr wichtig: Rufen Sie nur einmal und handeln dann sofort, also weglaufen oder den Hund zu sich ziehen.
    Wenn Jacko schon Angst hat, auch nur in die Nähe des Autos zu gehen, sollte man da mit dem Üben anfangen. Solange an dem Auto vorbeigehen, bis er das entspannt kann. Bitte reden Sie dabei nicht mit ihm und locken Sie ihn auch nicht. Gehen Sie einfach vorbei und zeigen ihm dadurch, dass das nicht gefährlich ist.
    Dann erst auf das Auto zugehen bis er entspannt, alles in ganz kleinen Schritten. Dann den Hund vor dem Auto sitzen lassen, dann kurz Tür auf, Tür zu, dann sich selbst reinsetzen, Hund bleibt draußen, dann mit dem Hund die eine Tür rein, die andere raus, wenn möglich. Erst, wenn er entspannt im Auto ist, schließen Sie die Tür ganz kurz.
    Wenn er sich aufregt, gehen Sie wieder einen Schritt zurück. Wenn Sie zu schnell vorgehen, bekommen Sie die Angst nicht weg, also brauchen Sie sehr viel Geduld.
    Starten Sie das Auto, auch wieder nur kurz und steigern die Zeit ganz langsam, bis Sie eine kurze Strecke fahren.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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