Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hungerstreik?

  Rheinland-Pfalz
indianangelab schrieb am 03.07.2013   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Spitz, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Ich habe mir vor 5 tagen eine zweite Spitz Hündin zugelegt. Sie ist jetzt 8 Monate und meine erste 10 Monate alt.

Die zweite frisst nicht, obwohl ich das Futter genommen habe welches sie schon immer bekam. Meine erste Hündin barfe ich. Was mache ich falsch.

Gehe mit den Hunden 2-3 mal am Tag für eine Std. aufs Feld und lasse sie dort ausgelassen laufen. Die zweite hat offensichtlich Hunger, verweigert aber das Fressen.

LG

A.M.

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Antworten(5)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 04.07.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,

    wenn ein Hund sein Futter nicht frisst, dann kann die Ursache hierfür sicherlich ein reines Verhaltensproblem sein. Es könnte aber auch eine Erkrankung, bspw. des Magen-Darm-Traktes, dafür verantwortlich sein, dass Ihre neue Hündin nicht frisst.

    Bevor man sich nun über ein Verhaltensproblem Gedanken macht, sollte man organische Ursachen ausschließen. Bitte gehen Sie mit Ihrer Hündin einmal zum Tirarzt, und lassen Sie sie gründlich untersuchen. Bitte melden Sie sich anschließend wieder hier und berichten Sie, welche Untersuchungen gemacht wurden und wie die Ergebnisse aussehen.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

  • indianangelab
    indianangelab
    schrieb am 04.07.2013

    Hallo,
    beim TA war ich schon. Es wurde Blut abgenommen, Geröngt, und die normale Untersuchung gemacht. Meine neue Hündin ist völlig gesund.
    Ich denke es ist ein Verhaltensproblem. Sie wuchs, bis ich sie mit 8 Monaten vor 6 Tagen bekam, bei einer 84 jährigen Frau auf, die kaum noch laufen konnte.
    Als sie bei mir nicht fressen wollte, dachte ich mir, das die Hündin etwas arbeiten müsste und ging mit ihr aufs Feld. Vom Stöckchen werfen bis zum Schwimmen im Teich habe ich alles mit ihr gemacht. Aber das Futter rührt sie nicht an.
    Kann es mit meiner anderen Hündin zu tun haben?
    LG
    A. M.

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 26.07.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    wenn mit Ihrer Hündin gesundheitlich alles in Ordnung ist, dann scheint es in der Tat ein reines Verhaltensproblem zu sein.

    Bitte beschreiben Sie mir doch einmal:
    - was Ihre Hündin zu fressen bekommt (inkl. aller Leckereien zwischendurch)
    - wann Sie Ihr das Futter und ggf. Leckereien zwischendurch anbieten
    - wie lange Ihre Hündin Zugriff auf Futter und ggf. Leckereien hat
    - wo Sie die beiden Hunde füttern
    - wie sich Ihre Hündin dabei verhält
    - wie lange Ihre Hündin schon gar nichts (überhaupt (!) nichts) gefressen hat

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

  • indianangelab
    indianangelab
    schrieb am 28.07.2013

    Hallo,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Es war bei meiner Hündin ein reines Verhaltensproblem.
    Ich denke es war die Trennungsangst, da ich sie ja von einer älteren Dame geholt habe, und die Hündin dort von Welpenalter bis 8 Monate bei ihr war.
    Ich habe es mit Putenfleisch und ausgiebigen Spaziergängen und mit Tränig probiert.
    Und siehe da, die kleine hatte so einen Hunger das sie zwar zögerlich doch dann sehr ausgiebig gefressen hatt. Nun Barfe ich sie und sie macht keinerlei Probleme mehr.
    Ach ja, ich hatte ihr das futter nur für eine kleine Zeit angeboten, und dann den Napf weg gestellt. Zwischendurch bekam sie so gut wie kein Leckerchen. Ud beide Hunde wurden getrennt von einander gefüttert.

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 29.07.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,

    das hört sich ja prima an. Ein Umzug bedeutet für Hund u. U. einiges an Stress, bspw. durch die neue Umgebung, neue Familienmitglieder (inkl. Hunde und andere Tiere), neue Tagesabläufe etc. Dabei kann der Appetit in den ersten Tagen dann schon etwas weniger werden.

    Wichtig ist aber, so wie Sie es getan haben, die Futteraufnahme im Auge zu behalten. Wenn keine organische Erkrankung die Ursache ist, zeigt eine geringe Futteraufnahme doch oft an, dass es einem Hund nicht gut geht. Dass sich bei Ihnen und Ihrem neuen Familienmitglied nun alles zur Normalität gedreht hat, freut mich. Ich wünsche Ihnen allen ein harmonisches Zusammenleben!

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

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