Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund ist nur am rumwuseln!

Thaliaseidel schrieb am 09.02.2012
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,

ich habe einen 1 jährigen kastrierten Jack-Russell. Ich weiss, dass die Rasse sowieso nicht die ruhigste ist, was ich ja auch wollte,da ich viel mit dem Pferd unterwegs bin aber manchmal z.b. im Restaurant bleibt er nicht mal ruhig auf einer Stelle liegen, obwohl ich ihn vorher ausgepowert habe und er kaum noch die Augen aufhalten kann. Er schnuppert hier und da, würde am liebsten die ganze Zeit rum rennen. Mit Hilfe von leckerlis bleibt er auch liegen, aber wenn kein regelmäßiger nachschub erfolgt steht er wieder auf. Wie kann ich das trainieren das er auch ohne 10 Leckerlis liegen bleibt. LG

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Antworten(3)

  • Hundetrainer_Hannover
    Hundetrainer_Hannover
    schrieb am 09.02.2012

    Hallo liebe Christin,


    ich verstehe, dass dich das Problem nervt. Natürlich möchte man -so sehr man den eigenen Hund liebt- auch einmal Zeit mit Freunden verbringen oder einfach einmal die Zeit für sich haben ohne dass der Hund im Mittelpunkt steht und das muss er auch lernen.


    Du schreibst, dass du ihn vorher auspowerst. Was heißt das für dich? Meinst du damit, dass du vorher z.B. 2 Std. mit ihm draußen warst und er frei herumlaufen durfte? Wenn ja, reicht genau dieses deinem Hund wahrscheinlich nicht aus. Natürlich brauch der Hund seinen Auslauf, aber was er genauso benötigt, ist die geistliche Auslastung. Bring ihm Kunststücke, das Apportieren etc. bei. So lastest du ihn nicht nur körperlich, sondern auch geistlich aus.


    Eine Frage stellt sich mir hierbei noch. Wie läuft das ganze bei euch zu Hause ab? Hat dein Hund gelernt alleine zu sein? Kennt dein Hund es einfach mal im Körbchen zu liegen?


    LG

  • Thaliaseidel
    Thaliaseidel
    schrieb am 09.02.2012

    Hallo,


     


    also beim alleine sein gibt es keine Probleme. Er liegt auf der Couch und schläft, wenn ich morgens gehe, hebt er kurz den Kopf und schläft weiter. Zwischendurch wird er zwar mal aktiv, indem er mal was von A nach B schleppt. Aber sonst, ist mir noch nichts aufgefallen, wenn ich nach Hause kam. Also solang er müde ist, bleibt er auch liegen :-).


    Das Apportieren wollte ich ihm beispringen mit diesem Futterbeutel. Die ersten male hat er ihn auch gebracht nur dann, ist er mit diesen abgehauen und hat ihn auseinander genommen um an die leckerlis zu kommen.


    Mit auspowern mein ich das ich ihn mit aufn Reiterhof nehme, wo er frei rumlaufen kann. Er spielt dort mit anderen Hunden, jagt mal Mäuse, ärgert auch mal die Pferde indem er ihnen am Schweif zieht und zwischendurch übe ich auch mal mit ihm die Grundkommandos. Nach 3 std. ist er dann MEISTENS so fertig, dass er im Auto schläft.

  • Hundetrainer_Hannover
    Hundetrainer_Hannover
    schrieb am 10.02.2012

    Hallo Christin,


    vielen Dank für deine ausführliche Schilderung!


    Nicht böse gemeint, aber du hast ja schon einen kleinen Macho zu Hause :) Der scheint ja alle Freiheiten zu haben. Er darf selber entscheiden was er macht, er ärgert Pferde, jagt Mäuse etc. Das ist ehrlich gesagt nicht so gut.


    Das Apportieren ist natürlich nicht für alle Hunde gleich toll. Für manche ist es einfach nichts. Da dein Hund allerdings Mäuse jagt, scheint er ein ausgeprägtes Jagdverhalten zu haben und somit sieht er den Futterbäutel wahrscheinlich als Beute an. So kann das natürlich nicht klappen. Ansonsten hätte ich dir geraten das Apportieren ohne Futter zu machen, aber wenn er -wie gesagt- es als Beute sieht, macht das kein Sinn.


    Zeig deinem Hund wo deine Grenzen sind. Achte hierbei, dass du nicht mal ja und bei der selben Sache das nächste mal nein sagst. Wenn dein Hund z.B. deinem Pferd am Schweif ziehen darf, darfst du ihn natürlich nicht dafür bestrafen, wenn er das bei anderen Pferden auch macht. Dein Hund kann es sonst nicht einordnen und weiß nicht was du von ihm möchtest.


    Wie beim erstem Mal bereits geschrieben, solltest du deinen Hund mehr geistig auslasten. Zuerst würde ich das "Bleib" mit ihm üben. Er soll auch ins Körbchen gehen, wenn er nicht müde ist, sondern weil du das so willst. Dieses Kommando kannst du dann für dein Problem verwenden (Hund bleibt nicht unter dem Tisch). Wenn du Übungen mit ihm machst, wird er auch gerne bei dir sein und ein noch treuerer Begleiter werden.


    LG

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