Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund hört nicht auf komm und reagiert agressiv auf Menschen und Hunde

  Bayern
tyson schrieb am 02.07.2014   Bayern
Angaben zum Hund: Dogge-Boxer-Mischling, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Unser Hund (10 Mon.) bellt am Gartenzaun und über die Hecke alles und jeden an und knurrt. Er läßt sich dann nicht zurückrufen, hört gar nicht, läuft wie verrückt hin und her usw. Er ist auch schon durch die Hecke gestürzt und hat eine Frau die vorbeiging äußerst heftig angebellt. Er hört an sich gut auf uns, aber in solchen Momenten macht er komplett dicht.

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Antworten(5)

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 02.07.2014
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    (1)

    Zunächst einmal ist 10 Monate natürlich auch ein Alter, in dem Hunde sich testen. Ganz wichtig ist, machen Sie einen Leine an den Hund,damit sie ihn kommentarlos vom Zaun wegholen können. Wenn auch Ansprache nicht reagiert, dann sollten Sie ihren Anspruch aber durchsetzen können. Ein Stück Kordel am Halsband oder Geschirr reicht hier aus. Wenn er also am Gartenzaun bellt, kommentarlos hingehen, an der Leine nehmen und vom Zaun wegführen (ggf. ins Haus) so lange, bis das Bellen aufhört. Weiterhin wäre es gut, wenn Sie vor Ort einen Trainer bitten, sich Ihre Situation zu Hause einmal anzuschauen, um weiter trainieren zu können. Wichtig ist aber, dass Ihr Hund keinen Erfolg damit hat zu bellen und die Leute gehen weg (was ja am Zaun immer passiert). Dies muss unterbrochen werden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

  • tyson
    tyson
    schrieb am 02.07.2014

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Das mit der Kurzleine am Halsband hatten wir schon probiert, die baumelte ihm ständig vor der Brust herum und er biß immer hinein, aber wir bleiben dran. Er ist eigentlich ein sehr ausgeglichener Hund, paßt aber unglaublich auf unsere 15-jährige Tochter auf. Außer mir und meinem Mann darf sich ihr keiner nähern ohne verbellt zu werden.
    Und da er auch sehr groß ist wird er in unserem kleinen Ort auch schon als böser Hund hingestellt. Aber wir werden nichts unversucht lassen. Danke und viele Grüße.

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 02.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Danke für Ihre Antwort und gut, dass Sie dranbleiben wollen. Es ist gerade in einem solchen Fall wichtig dem Hund zu zeigen, dass es nicht seine Aufgabe ist, auf Ihre Tochter aufzupassen. Es wäre hier wirklich hilfreich sich an einen Trainer (Hundeschule, Verein) zu wenden, damit sich ein Trainer mal ein Bild von Ihrem Tagesablauf machen kann. Auch wenn er in die Kurzleine beißt, ein Stück Kordel am Halsband reicht wirklich aus. Nehmen Sie ihn konsequent jedes mal, wenn er bellt vom Zaun weg und lassen Sie ihn auf keinen Fall ohne Aufsicht allein in den Garten. Er darf nicht die Aufgabe übernehmen, Haus und Garten eigenständig zu überwachen. Ich wünsche Ihnen hierfür auch viel Geduld. Bleiben Sie sehr konsequent.

  • tyson
    tyson
    schrieb am 03.07.2014

    Guten Morgen und Danke erstmal. Wir haben jetzt beschlossen ihn nur noch an der Schleppleine (10m) in den Garten zu lassen und damit erstmal zu trainieren. Ich hätte noch eine andere Frage, falls Sie Zeit haben, und zwar lebt im Nachbargrundstück, übers Eck von uns, ein Berner-Mischlings-Rüde. Dieser Hund reißt immer wieder aus oder Kinder öffnen einfach das Tor und lassen ihn raus. Er läuft dann im Ort herum, geht in Häuser usw. Manche Leute haben sich schon beschwert, manchen ist es egal. Die Besitzer sind ein junges Paar Anfang 20, sie haben auch noch einen kleinen Hund, der ins Haus darf, der große nicht. Wir und auch andere haben mit den Besitzern schon gesprochen, sie möchten den Garten dicht machen, damit er nicht immer ausreißt. Daraufhin wurde er angeleint und hatte ca 10 m im Radius. Inzwischen läuft er wieder frei. Wenn wir anderen Hundebesitzer Gassi gehen wollen, müssen wir erst gucken, ob die Luft rein ist. Das ist sehr belastend, weil man nicht spontan losgehen kann. Meine Tochter geht gar nicht mehr. Mit den Besitzern zu reden bringt nichts, kurzfristig wird der Hund angeleint (im Garten), dann ist es wieder beim Alten. Vielleicht haben Sie einen Tip. Sorry für die lange Ausführung. VG

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 03.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, natürlich habe ich noch einen Moment Zeit. Erst einmal finde ich es gut, dass Sie Ihren Hund nur noch mit Schleppleine in den Garten lassen.Noch wichtiger ist es jedoch, dass er überhaupt nicht mehr allein im Garten bleibt, sonst haben Sie keine Möglichkeit einzugreifen, wenn er bellt. Was den anderen Hund angeht, so kann ich nur raten, versuchen Sie nochmal ein Gespräch mit den Besitzern und sagen sie denen auch, dass Sie diese Situation - auch im Hinblick auf die Kinder in der Nachbarschaft - nicht hinnehmen werden und wenn sie nicht den Garten ausbruchssicher machen, Sie das Ordnungsamt einschalten werden. Ein unbeaufsichtigter Hund in den Straßen birgt eine gewissen Gefahrt und das nicht weil er ggf. beißen könnte, aber er könnte Autounfälle verursachen, Kinder und auch Erwachsene könnten Angst bekommen. Das alles muss und darf nicht sein.

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