Pluto zieht immer an der Leine

  
Iriskircher schrieb am 13.09.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo mein Mann und ich haben uns vor fast 2 Jahren einen kleinem Labrador zugelegt.
Er ist liebenswert, bellt nicht, bettelt nicht und zeigt null Agression.
Nur an der Leine ist er nicht zum (aus)halten.
Obwohl wir ihn von Anfang an immer ausgibig schnuppern ließen ohne ihm weiterzuleiten ziehen.
Wir haben es mit jeden Tipp probiert: 1. immer stehenbleiben wenn er anzieht. 2. Ihn mit Leckerlies ablenken. 3. Ihn ausschließlich neben uns gehen lassen und wenn er dann anzieht einen kleinen Stubs geben...
Aber alles leider ohne Erfolg, er zieht weiter, so sehr dass er keucht.
Nur wenn wir den Weg nach Hause einschlagen, dann hat er es nicht mehr so eilig.

Wir hoffen auf einen wirklich helfenden Tipp.

Iris und Stefan Mair

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Deine Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 13.09.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.
    Meistens kann ein Hund sich auch nicht konzentrieren. Man kommt aus der Haustür und schon soll der Hund, ohne sich ausgepowert oder gelöst zu haben, locker an der Leine gehen. Die Leinenführigkeit sollte immer nur zwischendurch geübt werden, zuerst darf der Hund laufen und schnuppern, dann wieder 10 Minuten üben u.s.w.. Erst, wenn das immer besser funktioniert, wird es irgendwann gefestigt sein und der Hund läuft immer und überall an lockerer Leine. Üben, egal was, sollte man nie im Ernstfall sondern immer entspannt und gezielt.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deiner Erziehungsfrage?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Was tun bei Problemen mit Hunde und Passanten Begegnungen?

Meine Labradormischlingshündin ist zuhause ein Lamm, aber wehe

... mehr

Was tun, wenn Hund keine Aufmerksamkeit beim Spaziergang zeigt?

Meine Polly, 8 Monate, läuft draußen zick zack, reagiert kaum auf

... mehr

Hund zerrt an der Leine, was tun?

Meine Kurzhaar-Pointer Hündin ist 1 1/2 Jahre alt und sehr

... mehr