Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund verteidigt Baby auf dem Spaziergang

  Rheinland-Pfalz
OskarLilly schrieb am 10.08.2017   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Deutscher Schäferhund , männlich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Guten Abend.
Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben.
Wir haben einen DSH aus schlechter Haltung aus Rumänien übernommen. Er lebt schon länger bei uns und fing in meiner Schwangerschaft an mich auf Spaziergängen uu verteidigen. Das äußerte sich in in die Leine steigen..bellen usw. Das konnte ihm auch ohne Probleme wieder abgewöhnt werden. Jetzt ist unser Sohn 7 Monate und ich trage Ihn auf Spaziergängen in einer Babytrage. Wenn ich ohne unseren Sohn unterwegs bin ist alles kein Problem. Ist er dabei will unser DSH wieder verteidigen was ich auch nicht unterbunden kriege da er sich nicht ablenken lässt. Außer ich bemerke es früh genug und kann großräumig ausweichen. Haben Sie vielleicht einen Rat? Ich kriege ihn ohne Probleme gehalten aber es vergellt einem einfach den Spaziergang. In der Schwangerschaft wirkte er eher unsicher aös er mich verteidigen wollte und ich hab ihn dann hinter mich gebracht, etwas begrenzt und vermittelt dass ich das ganze kläre. Klappte nach ein paar Malen einwandfrei und ist bis heute so.
Vielen Dank schon einmal
L. Müller

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Antworten(1)

  • Marina Krieg
    Marina Krieg (Hundetrainer)
    schrieb am 17.08.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    was Ihr Hund dort zeigt, ist für ihn seine "Aufgabe" als DSH, die ja zum Wachen und Schützen gezüchtet worden sind.

    Dennoch können Sie das Ganze natürlich in händelbare Bahnen lenken.
    Trainingsansatz dazu ist folgender:
    Sie stellen sich eine Situation mit einer Hilfsperson. Diese befindet sich in einer Distanz zu Ihnen, Ihrem Kind und Ihrem Hund, in der Ihr Hund das noch gut aushalten kann. Er nimmt die Hilfsperson wahr, zeigt aber noch kein schlechtes Verhalten. In dem Moment geben Sie Ihr Markersignal (das kann ein Lobwort oder ein Clicker sein) und belohnen Ihren Hund in die andere Richtung, weg von der Person. Je nachdem, was Ihr Hund gerne mag (Spielzeug/Futter etc.) oder eben einfach die größere Distanz als Belohnung.
    Dadurch verändert man die Emotionen beim Hund bei Anblick einer anderen Person, die sich Ihnen nähert.
    Nach und nach verkleinert man die Distanz.

    Da dieses Training aber exaktes Timing voraussetzt und man die Körpersprache des Hundes sehr gut beobachten muss, rate ich Ihnen, damit es Erfolg bringt, einen Experten hinzuzuziehen. Gute Hundeschulen, die sich mit solch einem Training auskennen, finden Sie unter: https://trainieren-statt-dominieren.de/trainer-umkreissuche

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

    Viele Grüße
    Marina von den Ostseepfoten
    www.ostseepfoten.com

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