Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund bellt fremde Hunde und Menschen an

  Nordrhein-Westfalen
Biggi54 schrieb am 16.05.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Weisser Schweitzer Schäferhund, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unser Hund ist ein Schmerzhund und erhält Schmerztabletten mit Cortison. Wirbelsäule, Kreuzbein sowie Rutenansatz ( Rute kann sie nicht bewegen ) sind mit einander verwachsen,also eine Missbildung. Sie beschützt ihr Herrchen und mich und ist an der Leine nur unter Spannung und oft Stress und häufig am hecheln., wenn wir am Tage mit ihr an der Leine durch den Park oder so gehen. Ohne Leine ist sie super locker und geht ohne Scheu auf andere Hunde zu ohne zu bellen.. Allerdings darf sie von Fremden Menschen nicht angesprochen werden, dann fängt sie an zu knurren und bellen. Auf dem Feld und im Wald ist nichts los. Sie spielt und tobt mit anderen Hunden ohne Probleme.
Tierarzt sagte damals bei der Diagnose Stellung ( Röntgen ) Es gäbe nur zwei Optionen : Erlösen oder Versuch einer Schmerztherapie so lang wie möglich!. Für meinen Schwerkranken Sohn ist sie sein Leben und ich kümmere mich sehr viel am Tage um sie. Mit meinem Hund ( Rüde kastriert ) versteht sie sich prima, aber sie ist die Chefin.
Ich meide das Stadtleben und suche einsame Plätze auf oder gehe im dunklen oder zu später Zeit spazieren. Blöd nicht ????Ich bin schon so unsicher geworden. Wir hatten schon Einzel Training, aber es wurde uns leider zu teuer.
Bei meiner Tochter und ihrem Freund verhält sie sich sehr oft anders. Sie ist dann fast immer artig an der Leine.....und wackelt mit.
Tja...was können wir noch tun ?? Wir lieben sie über alles !!! und hoffen so sehr, dass sie noch eine lange Zeit bei uns bleiben kann.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Sie schreiben, bei Ihrer Tochter und deren Freund hat sie diese Leinenaggression nicht. Das bedeutet wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, falsche Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass die Hündin immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihre Hündin nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von der Hündin wohin ziehen, auch nicht, wenn sie wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn sie zieht, bleiben sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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