Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie gewöhne ich einem aggressiven Kläffer seine Unart ab?

  Bayern
kruemel schrieb am 07.01.2014   Bayern
Angaben zum Hund: Coton de Tulear, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wir haben 2 Hunde, 1 Landseer Rüde, ganz lieb und gehorsam (5Jahre) und seit 2 Jahren einen Coton de Tulear, ebenfalls Rüde, 3Jahre alt. Er ist unser Problem Hund. Er kläfft den ganzen Tag und sobald in weiter Entfernung ein Mensch o ein Tier zu sehen sind, flippt der aus. Er kläfft und hört nicht mehr auf. Dabei greift er auch immer unseren Landseer an, so nach dem Motto "Los mach mit" das ging soweit das der kleine dem großen ein Stück aus dem Hintern gebissen hat. Der kleine hört nicht, er ist unbelehrbar! Das Hauptproblem ist, wenn ich die Stimme hebe um mir Gehör zu verschaffen o mit ihm schimpfe, fühlt der große Hund sich auch angesprochen, ich kann ihn nicht mal streicheln ohne das der kleine dann wieder auf ihn los geht. Meine Frage: Wie kann ich dem kleinen Manieren beibringen ohne den großen immer mit zu "bestrafen"? Die beiden zu trennen ist schwierig da sie immer aneinander kleben. und wenn man nur einen ruft kommt der andere aus purer Neugier mit.

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Antworten(1)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 24.01.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    in jedem Rudel sollte es einen geben der das Sagen hat. Und das sollte schon der Mensch sein. Aus Ihrer Beschreibung hört sich das nicht so an. Ich habe das Gefühl das der "Kleine"
    überfordert ist mit der Aufgabe das Grundstück zu bewachen. Und deshalb auch gestresst auf den "Großen" losgeht. Und unbewusst scheinen Sie auch den "Großen" zu bevorzugen...er ist lieb und der "Kleine" ist der aggressive Kläffer. Sie sollten sich aktiv mit dem "Kleinen" beschäftigen. Indem Sie ihm schon mal verbieten ständig zu bellen. Das heißt auch direkt zu ihm hingehen und streng verbieten und auch körperlich wegdrängen. Sie schreiben ...wenn ich die Stimme hebe...schreien Sie dann?? Das könnte erklären warum beide Hunde erschrocken reagieren aber der "Kleine " nicht hört. Denn schreien bedeutet für den Hund, dass Sie nicht Herr der Lage sind und auch unsicher reagieren. Sie sollten NEIN Befehle immer selbstsicher und selbstbewusst in strenger tiefer Stimme sagen.
    Ansonsten ist es immer hilfreich, wenn Sie sich einen Profi ins Haus holen, der Ihnen zeigen kann, wie man ein selbstsicherer "Rudelboss" wird.
    Viel Erfolg...

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