Dominanz -Territorialverhalten -nur in der Wohnung

Aggressivität
Pipa schrieb am 05.04.2016
Hallo lieber Hundertrainer,

wir haben eig. den perfekten Hund, Shiba Inu - 3 Jahre- unkastriert, er ist seit nun 2 Monaten bei uns und kommt aus einem privat Haushalt - wurde wegen Trennung abgegeben. Er ist gut erzogen hört fast immer und ist liebevoll. Er hat auch eine Shiba-Freundin, die er über alles liebt, doch seit neustem ( Seit besuch einer anderen Hündin) ist er komisch, er ist immer noch lieb und hört und versteht sich draußen mit wirklich jedem Hund aber kaum kommt der andere Hund mit in die Wohnung versucht er diese solange zu verteidigen bis der Hund wieder geht, diese Verhalten ist neu - besonders bei seiner Shiba-Freundin (Nachbarhund), welche fast jeden bis jeden 2. Tag zu besuch ist und die er sonst spielend und sich freuend angenommen und begrüßt hat - und eig alles mit ihr geteilt. und von heut auf morgen ist er stark Territorial und zickig bei andern Hunden in der Wohnung.

Haben wir was falsch gemacht, falls ja was?
Wie können wir dem Verhalten entgegen Wirken, diese Abhalten?
Was können wir im Alltag machen um dies nicht zu bestärken und ihm bzw wie sollte bei diesem Problem richtig reagiert werden, um es zu unterbinden ohne mehr kaputt zu machen?
Wie sollen wir uns grundsätzlich in solch einer Situation geben / verhalten?
3 Antworten
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 05.04.2016
Hallo,
ob und was Sie falsch gemacht haben, ist aus der Entfernung schwer zu sagen, weil ich ja nicht weiß, wie Sie mit dem Hund umgehen. Wenn er die Wohnung verteidigt, ist das wahrscheinlich ein Zeichen, dass er die Wohnung als sein Eigentum ansieht.
Wie reagieren Sie in dem Moment?
Springt der Hund von sich auf Sofa oder Bett?
Hat er immer Spielzeug und/oder Futter zur Verfügung?
Fordert er Streicheln, Leckerchen oder Spielen ein und bekommt es auch?

Auf Ihre Antwort freut sich
Ellen Mayer
ww.lesloups.de
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Pipa | Fragesteller/in
schrieb am 05.04.2016
Hallo,

Wenn er die Wohnung verteidigt , bekommt er erst ein ein akustisches Signal, wenn das nicht klappt wir er in sein Körbchen geschickt dort bleibt er dann auch meistens. ab und an muessen wir durch Stimme oder ans Körben hin gehen und sich einfach hinstellen nach korrigieren.

Er darf allein aufs sofa und Bett, Futter gibt es nur von uns, nie zur freien Verfügung, außer ab und an Ochsenziemer ( werden aber auch wieder weggeräumt), Spielen kann man schwer sagen - da er nicht so viel spielt und sich dadurch kaum zum spielen locken lässt außer mit einem Preydummy, da steht er drauf - aber da entscheiden immer wir.
Leckerchen fordert er nie ein, maximal wenn wir am üben sind dass er das Kommando wieder holt um was zu bekommen, dann bekommt er aber nichts, erst wenn ich ihm wieder eine Kommando stelle und er dieses Befolgt.

Was irritierend ist, ist dass es von jetzt auf gleich angefangen hat,..., weil sonst war meine Nachbarin mit Hund zeitweilig mal täglich zu Besuch, er spiele mit der Hündin bis er müde war/keine Lust mehr hatte - legt sich hin und schlief -sie akzeptiere das und alles war sehr unkompliziert.

Seit dem Kontakt mit der Jackrusselmischlingshündin meiner Eltern hat sich das Problem in diesen Dimensionen gezeigt.

Am Abend danach kam die Nachbars Hündin zu uns und es wurde gespielt .... dann war nichts und auf einmal hat ihn gestört. Sie zeigt da bei ein ruhige, leicht ängstliches eher unterwürfiges verhalten und geht dann z.B. unter nen Hocker oder an die Türe

Ein Gedanke war noch das es jetzt wieder war ist und wir viel auf der Terrasse sind - und er deshalb die Wohnung mehr für sein Eigentum hält. Die Terrasse ist nicht so seins.
Er macht Anstalten mit auf die Terrasse zu kommen nicht immer aber oft, oder will wieder rein, auf der Terrasse ist alles gut mit anderen Hunden, aber ein schiebt diese dann an der Terrassentüre weg, "Ihr dürft hier nicht rein"
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Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 05.04.2016
Lassen Sie das einfach nicht zu. Die Wohnung ist IHR Eigentum, zeigen Sie ihm das. Wenn er Hunde an der Terrassentür weg schiebt, schieben Sie ihn auch weg. SIE entscheiden, wer, egal ob Mensch oder Hund, Ihre Wohnung wann betritt.
Lassen Sie ihn auch nur noch nach Erlaubnis auf Sofa oder Bett. Zeigen Sie ihm auch hier, dass ihm das nicht gehört.

Liebe Grüße
Ellen Mayer
www.lesloups.de
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