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Wie kann ich meine Position verbessern?

  Mecklenburg-Vorpommern
Dani1986 schrieb am 17.05.2015   Mecklenburg-Vorpommern
Angaben zum Hund: Bulldogge, Amerikanische, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo. Ich habe einen knapp einjährigen American Bulldog Rüden. Ich gebe zu in sehr verhätschelt zu haben. Ich bekam ihn im Alter von 8 Wochen. Im Haushalt lebt noch eine 3 jährige Hovawart Mix Hündin. Sie bellt gerne Jogger und Fahrrad Fahrer an und er hat es sich abgeschaut macht es aber erst seit er in der Pubertät ist
Zu Hause ist er sehr verschmust und anhänglich. Er nimmt mich allerdings nicht ernst (auch hierzu gerne Tipps) Seit einigen Wochen geht er recht aggressiv auf Fremde zu ungefähr seit der Zeit als er anfing das Bein zu heben. Was mich zu meiner Eingangsfrage zurück führt. Mir ist klar das es verhaltensprobleme sind die eine Katration nicht behebt. Ist es dennoch sinnvoll den Hund zu kastrieren um ihn dann besser trainieren zu können? Wenn er einen Rüden sieht rastet er aus. Ausgenommen kastrierte und Rüden die er kennt. Er hat schon jetzt 40 Kilo und ich Angst das mal was schlimmes passiert. Bei Menschen ist es unterschiedlich, mal geht er vorbei mal geht er freundlich auf ihn zu und wird dann wild wenn ich dazu komme. Ich weis das es an mir liegt ich muss meine Position stärken und benötige da wirklich Hilfe. Natürlich mit Trainer vor Ort aber vielleicht können Sie allgemein schon etwas sagen.
Vielen Dank
Dani Anger

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Dani,
    man muss eigentlich nur ein paar Regeln befolgen, wenn man "Rudelführer" sein will. Da wäre z. B. , alle Kommandos durchzusetzen. Wenn man den Hund herruft und er kommt nicht, arbeitet man so lange mit der Schleppleine, bis es sich gefestigt hat, dass der Hund herkommt.
    Sie schreiben, er ist sehr anhänglich und verschmust. Damit komme ich zu dem zweiten Punkt. Die meisten Leute meinen, wenn der Hund ihnen überall hin folgt, sei er anhänglich. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Der Hund will kontrollieren. Lassen Sie deshalb nicht zu, dass er ihnen folgt. Schließen Sie die Türen hinter sich.
    Wenn er Sie zum Streicheln oder Spielen auffordert, ignorieren Sie es. SIE bestimmen, wann gespielt oder gestreichelt wird.
    Das sind nur einige Beispiele und wie Sie selbst erkannt haben, brauchen Sie einen Hundetrainer vor Ort.
    Eine Kastration ändert nur hormongesteuerte Verhaltensweisen. Bei Erziehungsproblemen helfen sie nicht.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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