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Warum hat mein hund so eine panik beim tierarzt?

christa-reusch schrieb am 07.07.2012
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

habe einen hund aus italien,der sehr sensibel ist.habe ihn kastrieren lassen,seid dem ist er sowas von agressiv wenn zum tierarzt gehe.er muß das maul zubebunden kriegen sonst würde er jeden beissen.er hat auch schon versucht nach mir zu schnappen wenn ich ihn zu hart angehe.was habe ich für möglichkeiten dieses in den griff zu kriegen,ohne daen hund abzugeben.maße mir an zu sagen das ich hunde erfahren bin.

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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 07.07.2012
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Frau Reusch,


     


    sehr viele Hunde haben Angst vor dem Tierarzt. Mittlerweile gibt es vermehrt Tierärzte, denen dies bewusst ist und die versuchen, den Tierarztbesuch für den Hund so angenehm wie möglich zu machen. Wenn jedoch ein Hund so viel Angst hat, dass er mit Aggressionsverhalten reagiert, muss ein Tierarzt leider zu seinem eigenen Schutz eine Maulschlaufe verwenden. So gesichert lassen sich Untersuchungen und Behandlungen zügig und ohne große Umstände für Hund, Halter und Tierarzt durchführen.


     


    Sie selber können trainieren, dass Ihr Hund sich beim Tierarzt wohler fühlt:


     


    Zum einen können Sie mit ihm üben, einen Maulkorb zu tragen. Mit Hilfe eines speziellen Maulkorbtrainings lernt Ihr Hund, einen Maulkorb mit etwas angenehmen zu verbinden und diesen gerne zu tragen. Bei Tierarztbesuchen sind dann alle beteiligten Personen vor Bissen geschützt und Ihr Hund ist - durch das Training - mit etwas weniger Stress konfrontiert. Wichtig ist, den Hund nicht einfach mit einem Maulkorb auszustatten sondern hier eine Gewöhnung über mehrere Wochen durchzuführen.


     


    Zum anderen können Sie mit Ihrem Hund trainieren, den Parkplatz vor der Praxis, das Wartezimmer, das Behandlungszimmer und sogar ggf. den Tierarzttisch gerne zu betreten. Hierfür ist wichtig, im Training stets die Körpersprache des Hundes zu beobachten und das Training in jeder Stunde so anzupassen, dass Sie weiterkommen ohne Ihren Hund zu unter- oder überfordern. Ich würde Ihnen daher empfehlen, die Hilfe eines verhaltenstherapeutisch tätigen Tierarztes in Anspruch zu nehmen (Ansprechpartner nenne ich gerne hier oder per Email).


     


    Viele Grüße,


    Stefanie Ott

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