Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

unerwünschtes Bellen und Knurren

heike0401 schrieb am 10.09.2015
Angaben zum Hund: Pudelmix, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

unser Hund bellt wie verrückt wenn es an der Haustür klingelt und knurrt und springt fremde Besucher an. Sie hat ein sehr ausgeprägtes Revierverteidigungsverhalten, wenn sie auf dem Grundstück ist.Sie weiß, dass sie es nicht darf, lässt sich beruhigen, macht es aber immer wieder.Sie ist sehr auf mich geprägt und will mich sicher ständig verteidigen. Es handelt sich um ein Abgabetier, welches mit etwa einem Jahr zu uns kam, ohne jegliche Erziehung. Aggressivität gegenüber anderen Hunden ist kaum noch ein Problem

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 11.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    Hunde bellen aus unterschiedlichsten Gründen. Viele Hunde zeigen ein Alarmbellen. Das ist ein stakkatohaftes Bellen um anzuzeigen, dass eine "Gefahr" droht. Sollte es ein solches Bellen sein, müssen Sie nachdem Sie Ihren Hund "beruhigt" haben, die Initiative ergrefen und für den Hunde ersichtlich sich um diese "Gefahr" kümmern. Damit übernehmen Sie auch die Führungsrolle und erklären Ihrem Hund, dass nicht er für Ihre Sicherheit zuständig ist, sondern Sie für seine. Die wichtigste Aufgabe des Chefs ist es für die Sicherheit der Sozialgemeinschaft zu sorgen. Dies sollten Sie in allen Bereichen des Alltags bedenken und dementsprechend handeln.

    Wenn Sie Besuch bekommen, kann das Anspringen und Bellen durch zwei Trainingsmethoden kontrolliert werden.

    Sie könnten Ihrem Hund beibringen, auf Signal hin auf die Decke zu gehen und dort solange zu verweilen, bis er wieder eine Freigabe erhält..

    Es ist im Allgemeinen zu empfehlen, alle Ruhesignale auch wieder aufzulösen. Zu den Ruhesignalen gehören Sitz, Platz, Steh und Warte. Aber auch bei "Fuß" sollte immer das Ende der Übung angesagt werden.

    Sie trainieren das Verweilen auf der Decke, indem Sie Ihren Hund auf die Decke schicken und daneben stehen bleiben. Solange er liegen bleibt, wird er belohnt. Wenn er den Clicker schon kennt, kann dies eine gute Möglichkeit sein. Ist die Übung zu Ende bekommen er sein Leckerchen.

    Im zweiten Schritt wird er wieder auf die Decke geschickt und Sie bewegen sich im Raum.

    Im dritten Schritt verlassen Sie den Raum,.

    Danach wird die Ablenkung gesteigert. Dies erreichen Sie z.B. mit einem Schellen an der Tür, einen Öffnen der Tür, der Zubereitung des Futters, dem Greifen nach der Leine etc.

    Die zweite Variante ist es, den Besuch vorerst immer nur mit einem angeleinten Hund zu begrüßen. Sie leinen Ihren Hund an, nehmen in mit zur Tür/zum Gartentor etc. Sie bitten den Besuch den Hund nicht zu beachten. Bevor Sie den Besuch hereinbitten, geben Sie Ihren Hund ins Sitz. Der Hund sollte dann an lockerer Leine oder im Fuß mit Ihnen laufen, wenn Sie mit dem Besuch in Haus gehen. Der Hund darf den Besuch erst begrüßen, wenn er sich beruhigt hat. Trainieren Sie das in kleinen gestellten Übungseinheiten. Dann aber bringt dieses Training relativ schnell gute Ergebnisse.

    Für weitere Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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