Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

leine

  Nordrhein-Westfalen
sauermichaela schrieb am 06.03.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Schäferhund Husky , männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

lhallo mein Problem ist das mein Schäferhund Husky Mischling an der Leine alles versucht anzugehen was entgegen kommt ganz schlimm ist es bei Hunden er bellt so agressiv das die Leute auch denken er wäre agressiv auch bellt er agressiv wenn wir raus gehen Menschen an

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Ihre Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 07.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    immer wenn ein Hund vorne ist, hat er etwas zu erledigen, weil er sich von Ihnen nicht beschützt fühlt. Er bellt das Ereignis weg und hat jedesmal ERfolg damit, denn Sie gehen schnell weiter, weil es peinlich ist. Er hat sein Ziel errreicht.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern. Hier finden Sie jede Menge geistiges Training für einen spannenden Spaziergang ohne Bellerei oder Anspringen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deinem Problem?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Weitere Fragen zu diesem Thema:

der hund meiner eltern mag mich nicht

Hallo, ich hatte jahrelang hunde und möchte meinen, ich kenne mich... mehr

Hund beißt

Mein Hund war Straßenhund in Griechenland. Er wurde mit Schrot... mehr

Unsere Hündin will Menschen beißen?

Hallo! Unsere Milka, fast 3-jährige französische Bulldogge, seit... mehr

Aus heiterem Himmel schappt unser Hund nach uns und knurrt bittet böse

Unser 4 Jahre alter Deutschdrahthaar Rüde fing vor 2 Wochen an aus... mehr

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.