Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

lässt niemand ins haus (keine fremden)

  Nordrhein-Westfalen
julius.bester cat schrieb am 10.10.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Mischlinge ab 45 cm, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo ich habe einen reden der zwei jahre alt ist und wenn es an der Tür klingelt ist er total aggressiv und will niemand rein lassen übrigens ist er anderen Hunden draußen gegenüber auch teilweise sehr aggressiv was kann ich tun

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.10.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Julius,
    offensichtlich ist Ihr Hund der Herr im Haus und bestimmt, wer reindarf. Das sollten Sie ändern, indem Sie dem Hund Grenzen aufzeigen.
    Üben Sie zuerst mit dem Hund, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn er dort bleibt, geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Wenn das funktioniert, bitten Sie jemanden, zu klingeln und zu klopfen. Zuerst nur einmal kurz. Sie reagieren aber nicht darauf, schicken den Hund, wie zuvor geübt, an seinen Platz. Evtl. benötigen Sie etwas Geduld. Geben Sie aber nicht auf, lassen den Hund an seinem Platz und reagieren nicht auf das Klingeln. Wenn das bei einem Klingeln funktioniert, kann man das Geräusch steigern und wenn das dann klappt, den Besuch reinbitten. Sobald der Hund wieder bellt, gehen Sie einen Schritt zurück, bis dorthin, wo es noch funktioniert hat.
    Das Problem der Leinenaggression liegt wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, an der Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen. Wenn er zieht, bleiben sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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