Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

ich habe einen sehr ängstlichen hund, vor menschen und alles was sich bewegt

  
margarete-brockmann schrieb am 14.01.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

er ist sehr gehorsam, und lässt sich sehr gut erziehen...........solange ich mit ihm alleine bin.Ist ein mensch in der Nähe, dann ist alles vorbei. An der Leine geht er jedem entgegenkommenden menschen aus dem weg, wenn bäume sich bewegen dann ist er ängstlich, auch bei fremden gegenständen, er ist sehr schreckhaft, zuhause ist er sehr ruhig und bellt nur, wenn es klingelt. Kommt ein fremder in meine wohnung, dann sucht er schutz bei mir. ich weiss nicht, was er in den ersten monaten erlebt hat, bevor ich ihn bekommen habe, aber es kommt mir vor, das er nicht sozialisiert wurde. Was kann ich machen, wie kann ich ihm das Vertrauen anderen menschen gegenüber beibringen? Bitte helfen Sie mir. Wenn er ohne leine draussen rumläuft, und es kommt dann ein fremder, dann hopst er hin und her, mit abstand, und bellt dann, so als wenn er spielen will, ich weiss aber, das es unsicherheit ist.

Was kann ich tun? denn ich weiss nicht immer, ob ich wirklich richtig reagiere.

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Antworten(3)

  • canin-behaviour
    canin-behaviour
    schrieb am 16.01.2012

    Hallo Margarete,


     


    Sie haben vollkommen Recht. Offensichtlich ist Ihr Hund nicht ausreichend sozialisiert worden, insbesondere nicht auf Umweltreize und fremde Menschen.


    Das Ihr Hund Ihnen aber wohl vertraut ist der erste und auch wichtigste Schritt!!


     


    Wie alt ist der Hund denn, um welche Rasse handelt es sich und wie lange lebt der Hund schon bei Ihnen?? Und natürlich die Frage, wie reagieren Sie in den von Ihnen beschriebenen Situationen??


     


    Es wäre nett, wenn Sie meine Fragen beantworten könnten, damit ich Ihnen weiterhelfen kann.


     


    viele Grüße


    Natascha


     

  • brockmann
    brockmann
    schrieb am 16.01.2012

    erst einmal vielen dank das sie mir geschrieben haben.


    zu ihren fragen: Mein Hund ist seit zwei Jahren bei mir, er ist ein Mischling zwischen Labrador und schätzungsweise Windhund oder ähnliches( auf jeden Fall ein Südländer), er wird im Februar drei Jahre.


    Meine Reaktion sieht folgendermaßen aus: Wenn er an der Leine ist, dann nehme ich ihn kurz, wenn ich von Weitem jemanden sehe, der auf uns zukommt. Somit kann er ausweichen, aber nur ein wenig, denn er soll sich ja daran gewöhnen. Ich sage dann garnichts, sondern ich möchte ihm das Gefühl geben, das es normal ist, an Menschen vorbei zu gehen. Manchmal bleibe ich aber auch bei dem Menschen stehen, und unterhalte mich mit dieser Person. Meinen Hund lass ich dann stehen, ohne was zu ihm zu sagen. Wenn ich eine Person kennengelernt habe, dann lade ich sie nach kurzer Zeit zu mir ein, damit mein Hund in seiner vertrauten Umgebung sich an andere menschen gewöhnen kann. Was auch noch kurios ist, ......wenn mein Hund bei einer fremden Person zuhause war, und ich wiederhole das zwei dreimal, zu ihr in die Wohnung zu gehen, dann geht er viel schneller zu ihr, und schnuppert.


    Anfassen von fremden lässt er sich eigentlich kaum. Wenn er sich anfassen lassen will, dann erst, wenn er diese Person auch gut kennt. Ich denke, das das was mit Vertrauen zu tun hat)


    Schonmal passiert es mir leider auch, das ich draussen mit ihm überfordert bin, und dann werde ich auch schonmal ungeduldig, und mein Ton wird dann etwas lauter. Aber das passiert gott sei dank nicht so oft. Ich weiss das es falsch ist, und dann möchte ich mich am liebsten  in den hintern treten. Ich habe  einen sehr großen Garten gepachtet, wo ich ihn auf spielerische Art erziehe. Aber sobald er irgendetwas hört( sein gehör ist sehr ausgeprägt), dann ist alles zunichte mit der Erziehung. Bei Fuss gehen ist sehr schwierig ihm beizubringen, bedingt durch seine Angst...........aber das kann ich ihm immer noch beibringen. Wichtig ist für mich, das ich das mit der Angst hinbekomme, und ich nichts falsch mache, denn sonst kann das nach hinten los gehen. Aber ich habe den Eindruck, das es besser geworden ist, aber es ist immer noch schwierig, auch für meinen Hund. Ich hoffe, sie werden schlau aus dem was ich schreibe.


    Danke ersteinmal, und ich hoffe, das sie mir helfen können.. 

  • brockmann
    brockmann
    schrieb am 16.01.2012

    erst einmal vielen dank das sie mir geschrieben haben.


    zu ihren fragen: Mein Hund ist seit zwei Jahren bei mir, er ist ein Mischling zwischen Labrador und schätzungsweise Windhund oder ähnliches( auf jeden Fall ein Südländer), er wird im Februar drei Jahre.


    Meine Reaktion sieht folgendermaßen aus: Wenn er an der Leine ist, dann nehme ich ihn kurz, wenn ich von Weitem jemanden sehe, der auf uns zukommt. Somit kann er ausweichen, aber nur ein wenig, denn er soll sich ja daran gewöhnen. Ich sage dann garnichts, sondern ich möchte ihm das Gefühl geben, das es normal ist, an Menschen vorbei zu gehen. Manchmal bleibe ich aber auch bei dem Menschen stehen, und unterhalte mich mit dieser Person. Meinen Hund lass ich dann stehen, ohne was zu ihm zu sagen. Wenn ich eine Person kennengelernt habe, dann lade ich sie nach kurzer Zeit zu mir ein, damit mein Hund in seiner vertrauten Umgebung sich an andere menschen gewöhnen kann. Was auch noch kurios ist, ......wenn mein Hund bei einer fremden Person zuhause war, und ich wiederhole das zwei dreimal, zu ihr in die Wohnung zu gehen, dann geht er viel schneller zu ihr, und schnuppert.


    Anfassen von fremden lässt er sich eigentlich kaum. Wenn er sich anfassen lassen will, dann erst, wenn er diese Person auch gut kennt. Ich denke, das das was mit Vertrauen zu tun hat)


    Schonmal passiert es mir leider auch, das ich draussen mit ihm überfordert bin, und dann werde ich auch schonmal ungeduldig, und mein Ton wird dann etwas lauter. Aber das passiert gott sei dank nicht so oft. Ich weiss das es falsch ist, und dann möchte ich mich am liebsten  in den hintern treten. Ich habe  einen sehr großen Garten gepachtet, wo ich ihn auf spielerische Art erziehe. Aber sobald er irgendetwas hört( sein gehör ist sehr ausgeprägt), dann ist alles zunichte mit der Erziehung. Bei Fuss gehen ist sehr schwierig ihm beizubringen, bedingt durch seine Angst...........aber das kann ich ihm immer noch beibringen. Wichtig ist für mich, das ich das mit der Angst hinbekomme, und ich nichts falsch mache, denn sonst kann das nach hinten los gehen. Aber ich habe den Eindruck, das es besser geworden ist, aber es ist immer noch schwierig, auch für meinen Hund. Ich hoffe, sie werden schlau aus dem was ich schreibe.


    Danke ersteinmal, und ich hoffe, das sie mir helfen können.. 

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