Wie vergesellschafftet man einen unsicheren Hund?

  
Ulla1 schrieb am 11.07.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,


mein Name ist Ute, ich habe eine 12 Jährige Dackel/Pekinesenmix Hündin. Mein Hund reagiert auf viele Hunde kurz freundlich, dann schnappt sie zu. Es ist zum Glück noch nie was passiert. aber es ist sehr unangenehm.


Wie kann ich das Problem in den Griff bekommen, das Spaziergänge wieder entspannter werden? Aufgrund Ihres Alters überlegen wir uns einen 2. Hund dazu zu holen.

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Antworten(2)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 12.07.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    zunächst einmal ist es gerade bei einem älteren Hund, wie bspw. Ihrer 12jährigen Hundedame, sehr wichtig daran zu denken, dass Schmerzen mit eine Ursache für das Verhalten bzw. Auffälligkeiten im Verhalten darstellen können. Daher würde ich Ihnen empfehlen, neben dem unten beschriebenen Training einmal einen Tierarzt aufzusuchen, der Ihre Hundedame gründlich und vor allem im Hinblick auf mögliche schmerzhafte Prozesse untersucht.

    Darüber hinaus würde ich Ihnen empfehlen, mit Ihrer Hündin folgendes zu trainieren oder, falls bereits ein gutes Grundtraining vorhanden ist, zu optimieren:
    - einen Rückruf, mit der Sie Ihre Hündin aus jeder Situation zu sich rufen können
    - ein Alternativverhalten, das Ihre Hündin in Begegnungen mit anderen Hunden zeigt und das nicht kompatibel mit dem aktuellen Problemverhalten ist, bspw. Aufmerksamkeit zu Ihnen und lockeres Fußgehen auf der dem anderen Hund abgewandten Seite von Ihnen.

    So könnten Sie - wenn es sich nicht gerade um gute Hundefreunde von ihrer Hündin handelt - anderen Hunden und damit auch möglicherweise auftretenden Problemen weit im Vorfeld auf eine für Sie und Ihre Hündin entspannte Art und Weise aus dem Weg gehen.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott
    www.mensch-und-tier.net

  • Ulla1
    Ulla1
    schrieb am 13.07.2022

    Guten Morgen, bei meiner Hündin wurde vor 10 Jahren IBD diagnostiziert. Sie hat eine Lebervergrösserung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, und ist grenzwertig an Zucker. Schmerzen hat Sie laut Tierarzt nicht. Sie reagiert nicht auf alle Hunde böse, es ist nur bei manchen. Deswegen ist unsere Überlegung einen 2. Hund zu integrieren. Beim 1. Treffen mit dem neuen Hund hat sie natürlich die Nackenhaare hochgestellt, war aber beim Sparziergang mit dem neuen Hund aber entspannt. Meinen Sie das ein zusammen führen zu Hause funktionieren kann? und wenn ja, wie macht man es am besten? Vielen Lieben Dank für Ihre Antwort.

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