Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie kann ich meinem Hund, bei Begegnungen anderer Hunde, an der Leine helfen?

  
laura schrieb am 10.04.2013   
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Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:
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Rasse: Bernersennen-Schäferhund-Mix
Geschlecht: Männlich
Alter: 6
kastriert: nein

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Seit mein Hund leider 2 mal schwer gebissen wurde, ist er an der Leine, draußen, anderen Hunden gegenüber sehr angespannt, lautes bellen, wildes ziehen (durch seine gut 45-50kg, auch schwer zu händeln) , es spielt auch keine Rolle, ob Rüde oder Hündin, nicht mal die läufige Nachbarshündin wurde verschont, jedoch wirkt es nicht wirklich aggressiv, er zeigt keine Zähne und hat nie Andeutungen gemacht beißen zu wollen .
Ohne Leine verhält er sich vollkommen normal, er ist stürmlich, was andere Hunde, als auch Besitzer verschreckt, aber er spielt ausgelassen und geht "knurrenden" Hunden auch von alleine dann aus dem Weg.
Sicherlich spielt mein Verhalten eine große Rolle, ich versuche Hundekontakt zu vermeiden, einfach weil es jedes mal ein Kraftakt ist, ihn zu halten und auch wieder zu beruhigen.
Von "gut zu reden", brüllen, ignorieren, vorbei rennen, ich hab alles probiert.
Vielleicht haben sie ja eine Idee, wie ich meinem Hund diese Anspannung nehmen kann und ihm helfen kann, wieder entspannt und friedlich an anderen Artgenossen vorbei zu gehen.

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Antworten(1)

  • Hundetrainer_Hannover
    Hundetrainer_Hannover
    schrieb am 11.04.2013

    Hallo Laura,
    dass dein Hund bereits 2 x gebissen wurde, ist ja nicht so schön :(
    Hunde, die schon einmal gebissen wurden, strahlen meist eine so große Unsicherheit aus (für uns Menschen nicht unbedingt sichtbar), so dass sie immer wieder gebissen werden.
    Hunde, die gebissen wurden reagieren eigentlich immer wie von dir beschrieben. An der Leine vertrauen sie ihren Herrchen meist so wenig, so dass sie ziehen und zerren. Denn würde sich ein Hund bei dem Besitzer sicher fühlen, dann wäre er gerne beim Besitzer. Sobald diese Hunde frei gelassen werden, sind sie wie ausgewechselt, weil sie ab hier wissen, dass sie selber entscheiden können.
    Ich bin ganz ehrlich zu dir, bei allen Möglichkeiten, die du bisher ausprobiert hast, hätte ich dir von Anfang an sagen können, dass das nicht funktionert. Das schlimmste ist das "gut zu reden" und "brüllen".
    Du kannst eine Sache ausprobieren. Wenn das nicht klappt, dann müsstest du unbedingt einen Profi zu dir nach Hause holen: Wenn du einen Hundebesitzer siehst, dann gibst du deinem Hund das Kommando "sitz". Hierbei solltest du die Leine hinter dem Rücken laufen lassen und die Leine mit der Hand halten, wo dein Hund nicht sitzt. Sprich, wenn dein Hund rechts von dir sitzt, dann hältst du die Leine mit Links. Keinesfalls darfst du hierbei eine Flexi-Leine benutzen! Allgemein kann man mit Flexi-Leinen nicht trainieren. Das schöne, wenn du die Leine hinter dir langlaufen lässt ist, dass wenn dein Hund zieht, dass du dich nur zu deinem Hund drehen musst und die Kraft somit nicht mehr nur von deinem Arm, sondern auch von deinen Beinen ausgeht. Der andere Hundebesitzer soll an euch vorbei gehen. Hierbei stellst du dich so vor deinem Hund, so dass er den anderen Hund nicht gut sehen kann. Lob ihn dafür, wenn er dir gehorcht und sitzen bleibt. Wenn er aufsteht, dann gibst du ihm ruhig, aber konsequent wieder das Sitz-Zeichen. Sprich sonst gar nicht mit ihm. Deine Augen sollten immer bei DeINEM Hund sein und nicht bei dem Anderen! Versuch das mal, ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich geschrieben :) Wie gesagt, ansonsten müsstest du dir bitte dringend einen Hundetrainer rufen. Viel Erfolg!
    LG

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