Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Zaunagression

  
maringo schrieb am 25.12.2011   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Ich habe einen 5 jahre alten kürzlich kastrierten Old English Bulldog Mix, aus II. Hand. Er ist nun knappe Sechs Monate bei uns und ein ganz lieber Kerl im Hause. Draussen allerdings ist das immer ein Wechselspiel. Entspanntes auf andere Hunde zugehen geht gar nicht, Er ist dabei immer sehr aufgeregt, meistens freudig, doch wenn er von den anderen Hunden angepault wird, schlägt seine freudige Erregung gleich in Agression um, so das es mir unglaublich schwer fällt ihn aus dieser Situation wieder herauszureissen, und mit ihm weiter zugehen. Ganz schlimm ist es an Zäunen. Kommen wir an einem territorial geprägten Hund vorbei der sein Grundstück verteidigen will, springt mein Hund gleich darauf an, und versucht alles um an diesen anderen Hund ran zukommen. Er ist in solchen Situationen 100% unkontrollierbar und nicht mehr ansprech / abrufbar. Er fixiert das Gegenüber und blendet alles andere aus. Menschen gegenüber wird er dabei nicht aggresiv. Was kann Ich tun damit Er sich davon nicht mehr provozieren lässt, wie kann Ich ihm helfen aus seiner Agression heraus zukommen?

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Antworten(5)

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 28.12.2011

    Hallo Marina,


    ich würde dir empfehlen einen Hundetrainer/in in deiner Nähe hinzu zu ziehen, damit du erkennen lernst, wann dein Hund anfängt aufgeregt zu sein und wieviel Unruhe du dem Hund ungewollt vermittelst in der Vorahnung was kommt. Wenn das heraugefunden ist, kommt es auf ein sehr genaues Timing an, damit dein Hund versteht, das du dieses Verhalten nicht wünschst. Du hast sicher schon selbst einige Dinge ausprobiert, so das jetzt ein ganz neuer Weg gefunden werden muß, der es ihm ermöglicht, in deine gewünschten Bahnen zu reagieren. Es hört sich für mich so an als wenn dein Hund aus mangelnden Sozialkontakt beim Vorgänger oder aus schlechter Erfahrung heraus so reagiert (im Sinne: "Angriff ist die beste Verteidigung"). Leider haben wir Menschen die Angewohnheit wenn wir gestresst sind immer lauter zu werden und leider vermitteln wir damit dem Hund das Frauchen auch schon ganz aufgeregt ist , es also richtig ist so zu reagieren.


    Mit wuffigen Grüßen Gabi

  • maringo
    maringo
    schrieb am 28.12.2011

    Hallo Gabi!
    Vielen Dank für das Feedback.


    Zur Erklärung ; die oben stehende Frage kommt von mir  ;)


     


    Du hast recht, beim Vorbesitzer gab es kaum Kontakte. Der Hund war bis zu 18 Std tgl alleine zu Hause, und in dem halben Jahr das er nun bei mir ist, ist er dreimal gebissen worden, einmal so fies das wir zum nähen mussten. Allerdings hat er seit er bei mir ist immer Kontakt zu anderen Hunden Wir haben sogar ein kleines gemischtes Rudel von bis zu 15 Hunden das sich tgl auf einer öffentlichen Hundwiese trifft.  Dort geht alles ohne Probleme. Ich selber vesuche eigentlich immer sehr ruhig zu bleiben in sochen Sutuationen wie oben beschrieben, Ich schreie ihn nicht an oder dergleichen. Was aber nicht geht, ist das immerwieder beschriebene lockerlassen der Leine, denn sobald die leine einen cm mehr hergibt, wird dieser vom Hund auch gleich ausgenutzt.


     


    Alleine schaffen wir das nicht das ist klar. Aber ein professionelles Training können wir uns einfach nicht leisten. Im Rahmen des "SOS-Dogtraining" einem Angebot des TSV Gelskenkirchen der sich an finanziell hilfebedürftige Hundehalter richtet, waren wir als Paradebeispiel für die TV Vorstellung bei Martin Rütter. Eigentlich sollte im Anschluß dann auch ein Training statt finden nur habe Ich seit dem nie wieder etwas von den Verantwortlichen gehört. Mails blieben bisher unbeantwortet.


     


    Mein größtes Problem bei der Sache ist ganz einfach ihn aus dieser Situation zu befreien.


    er reagiert auf keinerlei Korrekturhilfe, Schnippen, An"schushen" Ansprechen, Antippen nichts, aber auch gar nichts bringt ihn von seinem Ziel ab. Wäre in dem Fall vllt mit einem Halti zu arbeiten? Das sobald er seinen erklärten Feind sichtet die Blickrichtung erzwungendermaßen gewechselt wird. Und vllt dann mit Leckerliers ausarbeit. Blickwinkel ändern, den Hund versuchen zu beruhigen, absitzen alssen und wenn das erreicht ist, Lerckerlie hinter ?


     


    Und wie kann es sein das er einen Hund mit dem er grad 3 Minuten zuvor auf dem Feld ohne Leine getobt hat im Haus auf fieseste Art und Weise zu dominieren versucht ? Zumal sich der andere Hund gleich zu Anfang unterworfen hat.


     


    Vielen Dank für die Zeit und Antwort,


    Marina!


     


     

  • canin-behaviour
    canin-behaviour
    schrieb am 28.12.2011

    Hallo Marina,


    das ist ja ein lustiger Zufall, dass ich Dich hier wieder lese ;o)


    Spyke (so heißt er doch glaube ich??) hat ja nun schon eine ganze Menge durch, lebt noch nicht so lange bei Euch und  ist vor kurzem kastriert worden, wenn ich es Recht in Erinnerung habe??


     


    Eine Möglichkeit die für Euch beide in Frage kommt, wäre konditionierte Entspannung. Es wird also ein  Enstpannungssignal ankonditioniert.


     


    Meld Dich doch bitte mal bei mir!!


     


    liebe Grüße


    Natascha

  • canin-behaviour
    canin-behaviour
    schrieb am 28.12.2011

    Hallo Marina,


    das ist ja ein lustiger Zufall, dass ich Dich hier wieder lese ;o)


    Spyke (so heißt er doch glaube ich??) hat ja nun schon eine ganze Menge durch, lebt noch nicht so lange bei Euch und  ist vor kurzem kastriert worden, wenn ich es Recht in Erinnerung habe??


     


    Eine Möglichkeit die für Euch beide in Frage kommt, wäre konditionierte Entspannung. Es wird also ein  Enstpannungssignal ankonditioniert.


     


    Meld Dich doch bitte mal bei mir!!


     


    liebe Grüße


    Natascha

  • maringo
    maringo
    schrieb am 28.12.2011

    Hallo Natascha :)

    Ja richtig erinnert Spyke und Marina, das Katastrophen Duo :)


    Ich schreib Dir gleich eine E-Mail !


     


    Ganz lieben Gruß und vor allem Daumen hoch für diese Sprechstunden Aktion hier!


     

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