Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressivität egenüber eigener Katze

Ines Reichelt-Groß schrieb am 17.05.2015
Angaben zum Hund: Dogge- Labrador, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unsere Paula (2,5 Jahre - nicht kastriert - Großer Hund - 67 cm - 45 Kilo) ist seit der vorletzten Scheinträchtigkeit total aggressiv gegen unseren Kater, den sie seit Welpenalter kennt. Jetzt hat sie ihn sogar ins Ohr gebissen. ( Wahrscheinlich wollte sie ihn maßregeln, als er in der Küche ihrem Futternapf zu nahe kam)
Einiges habe ich schon verändert, da ich annehme, dass ich sie zu sehr verzärtelt habe und sie Revieransprüche nur für sich stellt.
So habe ich einen Platz im Korridor entfernt, achte darauf, beide nicht allein zu lassen, füttere den Kater nur noch oben in der Etage. Die obere Etage ist durch eine Kindersicherung nur für den Kater begehbar, bzw. wenn ich Paula mit in mein Arbeitszimmer nehme.
Beobachtet habe ich aber, dass Paula den Kater, wenn er von der oberen Etage kommt, angeht, nach ihm schnappt, so als wolle sie ihm klarmachen, dass alles unten ihr gehöre.
Wenn ich sie erwischt habe, habe ich sie natürlich sanktioniert - auf ihre Decke geschickt, ausgeschimpft.
Trotz der Maßnahmen bleibt die Angst, dass sie ihn schwer verletzen könnte.
Auch habe ich jetzt über eine Kastration nachgedacht, weil das Verhalten extrem in der Scheinträchtigkeit bei ihr auftritt.
Was denken Sie darüber?
Auf welche Erziehungsmaßnahmen sollte ich noch achten?
Unser Wunsch ist es, mit beiden wieder friedlich zu leben, ohne die Angst, dass doch etwas Schlimmes passiert.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 21.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Morgen Frau Reichelt-Groß ,
    es ist natürlich schwer, aus der Entfernung Ratschläge zu geben, ohne die Situation gesehen zu haben. Deshalb kann ich nur raten.
    Wenn die Hündin öfter scheinträchtig ist, würde ich auf jeden Fall mit dem Tierarzt über eine Kastration reden denn wenn eine Hündin oft scheinträchtig ist, schadet das der Gesundheit. Evtl. ist das Problem danach tatsächlich gelöst, möglich wäre es.
    Das Schimpfen würde ich weglassen, schicken Sie die Hündin an ihren Platz, bleiben Sie dabei aber gelassen.
    Wenn die Hündin meint, die untere Etage gehört ihr, muss das ja Gründe haben. Geht sie ohne Eraubnis aufs Sofa? Wenn Sie sie an ihren Platz schicken, bleibt sie dort oder verlässt sie diesen Platz ohne Erlaubnis? Hat sie immer Spielzeug, Futter zur Verfügung? Fordert sie Recourcen ein?

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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