Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Schäferhund 6 Monate heult und zieht an der leine

  Nordrhein-Westfalen
SchäferhundMama84 schrieb am 13.05.2017   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Schäferhund , männlich, nicht kastriert, Alter 6-12 Monate

Hallo ich hoffe ihr könnt mir helfen mein Schäferhund rüde 6 Monate zerrt ganz schrecklich beim rausgehen an der leine was kann ich da tun?

Zweite Frage: wenn wir alle zusammen mit ihm rausgehen 2 Kinder mein Mann und ich heult und zerrt der Hund extrem wenn mein Sohn vor läuft oder mit dem Fahrrad vor fährt er will immer das wir alle zusammen sind und keiner vor oder zurück bleibt. Hört das irgendwann auf und was mach ich da am besten?

Dritte Frage: wenn wir ihn mal zuhause lassen müssen macht er nur Unsinn reisst die fussleisten ab und kaut Türe und Wände an meine Wände haben schon dicke löschen was kann ich da machen? Ps ein Knochen zum knabber gebe ich ihm immer wenn wir ihn alleine lassen.

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Antworten(1)

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 26.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Schäferhundmama,
    es gibt einiges, was im ersten Schritt helfen könnte, dass sich die Situation bessert, parallel dazu würde ich aber auch immer den Besuch einer guten Hundeschule empfehlen, besonders, was die Leinenführigkeit angeht.
    Zunächst einmal zum Rausgehen: Nehmen Sie häufiger am Tag einmal einfach die Leine, machen sie an den Hund, machen sie wieder ab und setzen sich wieder. Damit verringern Sie die Erwartungshaltung beim Hund, wenn die Leine angelegt wird. Selbstverständlich wird auch der best erzogenste Hund ziehen und zerren, wenn er dringend muss, lernen Sie also Ihren Hund gut kennen.
    Was das Alleinsein angeht, haben Sie das kleinschrittig mit ihm geübt? Mal eine Tür geschlossen, nach einigen Sekunden wieder rein? Dies an allen Türen in der Wohnung und eben auch an der Haustüre, so dass rein und rausgehen normal wird. Das immer mal wieder üben und langsam die Zeit erhöhen. Keine Abschieds- oder Begrüßungszeremonien, möglicherweise hat sich auch der Kauknochen schon verfestigt, so dass er damit verbindet, dass er allein ist und dann in Unruhe verfällt. Vielleicht stellen Sie auch mal eine Kamera auf, um zu sehen, wie ihr Hund sich genau verhält. Anhand dessen kann ein guter Trainer das auch noch besser einschätzen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Andrea Winter

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