Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Rüde rebelliert?

  
Sam87 schrieb am 10.07.2018   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, ich hoffe sehr das mir jemand weiter helfen kann. Wir haben 2 Hunde eine Hündin (2 Jahre) und einen Rüden (1 1/2 Jahre). Beide von klein an, der Rüde ist sehr fixiert auf uns das heißt, sobald ich oder mein Freund das Zimmer verlassen, dackelt er uns schon nach. Unsere Hündin sieht das viel entspannter. Wenn wir das Haus velassen fing er plötzlich an alles voll zu pinkeln und das schon nach 1 Stunde. Das geht jetzt seit ca. einem halben Jahr so. Es gibt gute Tage wo nichts ist und schlechte wo er alles vollpinkelt, vorwiegend immer die gleichen Stellen. Sind wir zuhause dann macht er das nie. Unser Tierarzt ratet uns dringend den Rüden kastrieren zu lassen. Das wollen wir aber vermeiden. Vielleicht kann mir jemand einen guten Rat geben.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.07.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    so, wie ich das aus der Ferne beurteilen kann, hat der Hund nie gelernt, alleine zu bleiben und hat deswegen Stress, wenn er alleine bleiben muss. Kastrieren wird das wenig helfen.
    Wenn Ihr Hund es schon nicht ertragen kann, dass Sie das Zimmer verlassen, hat er natürlich eine Menge Stress, wenn Sie die Wohnung verlassen.
    Hunde als Rudeltiere haben sehr viel Stress, wenn sie nie gelernt haben, alleine zu bleiben. Man sollte ihnen das, möglichst im Welpenalter in ganz kleinen Schritten mit viel Geduld und Zeit beibringen.
    Üben Sie mit ihm das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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