Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund aus dem Tierschutz / kennt nichts

  Rheinland-Pfalz
IngSa schrieb am 19.01.2017   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Mischlinge, männlich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Guten Tag liebe Hundetrainer,

ich hätte mal eine Frage bezüglich unseres ''baldigen'' Neuzuganges. Und zwar adoptieren wir bald einen 4 Jährigen Rüden aus Rumänien, und uns wurde gesagt er kennt es absolut nicht drin zu leben. Dementsprechend denke ich mir das er nicht stubenrein sein wird. Wie kann man das am besten angehen? Kann man die Wohnung schon dementsprechend vorbereiten? Wie erkennt man die Anzeichen wenn er muss? Sollte man dann alle 2 Stunden mit ihm eine Runde raus gehen, oder einfach nur beobachten und versuchen rechtzeitig zu handeln? Gerade nachts ist das sicher eine schwierige Angelegenheit. Ich habe leider keinerlei Erfahrung darin wie man einen Hund stubenrein bekommt.

liebe Grüße
Inga

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Antworten(1)

  • Marina Krieg
    Marina Krieg (Hundetrainer)
    schrieb am 24.01.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    schön, dass Sie sich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden haben :) Das wird eine spannende Zeit.

    Es kann natürlich sein, dass ein Hund, der nie in einer Wohnung gelebt hat, noch nicht stubenrein ist. Im Gegensatz zu einem Welpen ist bei erwachsenen Hunden aber der Vorteil, dass diese rein körperlich einhalten können.

    Lassen Sie Ihren Neuzugang erstmal ankommen, gehen Sie kurze Runden, anfangs am besten immer die gleichen mit einem festen "Löseplatz", der möglichst ruhig und ohne Ablenkung durch andere Hunde, befahrene Straßen etc. herrscht.
    Sobald er draußen sein Geschäft erledigt hat, belohnen Sie ihn mit einem Leckerli, aber erst wenn er fertig ist, damit er nicht mitten drin aufhört.
    Wenn ein Unfall passiert ist, bitte einfach ruhig und kommentarlos entfernen, nicht schimpfen. Am besten mit Geruchsneutralisierer, damit die Stelle nicht weiterhin wie Hundetoilette riecht und später zu weiteren Geschäften einlädt.

    Weiterhin können Sie den Hund viel beobachten (dazu nachts bspw. in der Nähe schlafen lassen, damit man die Unruhe mitbekommt).
    Anzeichen können sein:
    - sich vor die Tür setzen oder zur Tür hinsehen
    - intensives Schnüffeln am Boden
    - sich im Kreis drehen
    - vermehrtes Hecheln
    - fiepen, winseln
    - Herrchen/Frauchen länger angucken
    - plötzliche Unruhe/Umherlaufen

    Nach einer Zeit erkennen Sie die Anzeichen und können rechtzeitig handeln.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

    Viele Grüße von den Ostseepfoten.

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