Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie stelle ich unserer 5jährigen hundedame unsere neue 1jährige katze vor

Thema: Allgemeines
  Bayern
räuber ronja schrieb am 02.03.2015   Bayern
Angaben zum Hund: Schäferhund SharPei Mischling, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, wir holen uns heute einen 1 Jahr alten Kater aus dem Tierheim. Wie stelle ich den unserer 5jährigen Schäfer Mix Hündin am besten vor? Sie mag die Katze unserer Tochter, aber die lässt sie nicht so richtig an sich ran da unsere Hündin etwas wild im Umgang ist.
Unsere Hundesitterin, die ich vorher um Rat gefragt habe ob sie eine Möglichkeit sieht das unsere Hündin eine Katze akzeptiert hatte keine Bedenken.

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Antworten(15)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 02.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    normalerweise können Hunde und Katzen, im Gegensatz zur weitläufigen Meinung, sehr gut mit einander kommunizieren. Die Katze sollte auf jeden Fall erst einmal die Möglichkeit haben, die Wohnung ohne Hund zu entdecken. Bei der ersten Begegnung würde ich darauf achten, dass ich meiner Hündin sehr freudig die Überraschung zeige, aber im ersten Moment auch verhindere, dass sie direkt Kontakt aufnehmen kann. Die Katze muss auf jeden Fall Flucht- oder Ausweichmöglichkeiten haben, zum Beispiel einen höheren Platz, auf den sie sich zurückziehen kann. Dann würde ich immer wieder beide Tiere streicheln und dem jeweils anderen die Möglichkeit geben, an der Hand zu riechen.
    Wie verhält sich Ihre Hündin denn draußen zu anderen Katzen? Hat Ihre Hündin zu weiteren Katzen - neben der Ihrer Tochter - Kontakt?

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied.

    Liebe Grüße
    Ihre Gabriele Holz

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 02.03.2015

    Nein sie hat leider zu keiner anderen Katze Kontakt. Dafür ist sie zu stürmisch, da ergreift jede die Flucht. Unsere Mini (von der Tochter) geht auch nicht zu uns in die Wohnung, sie begegnen sich im Treppenhaus. Da wird die Katze dann von oben bis unten abgeschleckt, was ihr manchmal mehr, manchmal weniger gefällt, aber da hat sie auch keine andere Wahl. Da muß die Katze durch, nach Meinung unseres Hundes. Aber das läuft immer friedlich ab.

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 03.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    wie hat denn der erste Kontakt geklappt?

    Liebe Grüße
    Gabriele Holz

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 03.03.2015

    Hallo, haben unseren kleinen Racker leider noch nicht bekommen. Wurden zwei Stunden vor Abholung informiert das er Fieber hätte. Tierarzt hat ihn vorsorglich in Karantäne. Hoffe es ist nichts schlimmes. Vielleicht klappt es am Freitag. Hoffentlich, habe alles schon vorbereitet. Vom Futter, Kratzbaum bis Katzenklo und Spielzeug wartet alles schon auf ihn. Sind alle schon aufgeregt.

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 03.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    für den Kleinen tut es mir Leid. Hoffentlich nichts schlimmes. Für das Training aber gut. Bestimmt besuchen Sie den Kater noch einmal vor der Abholung!? Dann nehmen Sie doch schon mal ein paar Haare mit, vielleicht lässt er sich ja kämmen. :) Dann könnte Ihre Hündin schon mal den Geruch wahrnehmen. Die Haare würde ich einfach schon mal auf den Kratzbaum legen. Immer wenn Ihre Hündin ruhig daran schnuppert, gibt es Lob und Leckerchen. Dann verknüpft sie den Geruch schon mal positiv. Umgekehrt würde ich eine Decke mit dem Geruch von der Hündin mit zum Kater nehmen. Dann hat auch er Möglichkeit, den Geruch schon einmal aufzunehmen.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie mal berichten, wie es geklappt hat.

    Liebe Grüße
    Ihre Gabriele Holz

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 03.03.2015

    Danke für den Tipp, mach ich morgen gleich.
    Melde mich dann und berichte wenn der kleine da ist.
    Bis dahin erstmal Danke für die Unterstützuing.

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 10.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    jetzt bin ich doch mal neugierig. Wie ist es gelaufen?

    Liebe Grüße
    Ihre Gabriele Holz

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 11.03.2015

    Hallo, Danke für die Nachfrage. Wir haben ihn, Balduin, ist jetzt am Montag zu uns gekommen. Bis jetzt läuft alles ganz gut. Bis auf einen Zwischenfall gestern beim füttern. Ich habe Ronja bei meinem Mann zwischengeparkt um das Katerchen in der Küche zu füttern. Stell das Futter hin er fängt an und da ist es dann auch schon passiert. Ronja stand plötzlich in der Tür. Beide explodierten förmlich und verschwanden in unterschiedliche Richtungen. Dabei hat unser Hund nur geschaut, zu mehr kam sie auch nicht mehr. Zu meiner Überraschung kam der Kater gleich im Anschluss wieder seelenruhig angestiefelt. Also er ist viel aber Nachtragend ist er nicht. Aber so verschmusst. Die Unruhe geht aber von ihm aus, was mich etwas überrascht da ich dachte mit unserem Hund mehr Probleme zu haben. Sie lässt sich aber ganz brav zurück halten. Schaut mich dann immer ganz verdutzt an und versteht die Welt nicht mehr. Der Balduin ist schon sehr selbstbewusst. Er stolziert schon durch die Wohnung wenn der Hund im gleichen Raum ist, schaut sich wohl immer um aber er geht auf Entdeckertour. Sobald Ronja sich aber nur bewegt knurrt und faucht er. Ich hoffe in einer Woche oder so sieht die Welt schon besser aus und es ist wieder etwas mehr ruhe im Haus. Auch für unsere Hündin. Ich melde mich in ein paar Tagen nochmal und berichte. Danke bis dahin. Claudia

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 20.03.2015

    Hallo, ich hatte versprochen mich nochmal zu melden.
    Ich kann nur sagen es läuft super. Hund und Katze gehen mittlerweile total entspannt miteinander um. Sie laufen aneinander vorbei, die Katze liegt total entspannt am Sofa und der Hund darf sie sogar beschnüffeln. Jetzt geht es an das Balduin für sein Leben gerne auch nach draussen wollte. Sobald eine Tür aufgeht flitzt er los. Unsere Hündin steht dann immer aussen vorm Fenster und beobachtet wie er sich von innen dagegen lehnt. Es werden jetzt am Montag erst zwei Wochen das er bei uns ist, ich denke 1-2 Wochen muss ich noch warten bis er raus darf. Aber dann....ist kein Baum mehr sicher vor ihm!!
    Wir haben am vergangenen Sonntag nochmal Zuwachs bekommen. Unsere Tochter hat sich sich einen Chihuahua / Yorkshire Mix geholt, 10 Wochen alt. Das war dann noch etwas aufregend, da hat sich die Welt für unsere Hündin nochmal auf den Kopf gestellt. Sie ist aber im großen und ganzen recht liebevoll. Ab und zu kommt ihre etwas hektische Art durch, dann mahn ich sie kurz ab und gut ist es wieder. Das einzige was ich nicht richtig zuordnen kann, sie tut oft so als würde sie ihn beissen. Ich war lieber etwas vorsichtiger hab sie Platz machen lassen, dann hat sie ganz vorsichtig an ihm geknappert. Ist das ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Muß ich aufpassen das sie ihn nicht beißt oder ist das ein gutes Zeichen, manchmal wenn der kleine zu hektisch ist geht sie mit dem Maul an seinen Nacken und tut so als würde sie ihn beissen. Da bin ich schon etwas erschrocken. Ich kann das nicht richtig einschätzen. Wäre schön von Ihnen zu hören. Mit freundlichem Gruß

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 20.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    toll, dass es so gut mit den beiden klappt.
    Das Knappern am Welpen ist soziale Fellpflege und kann durchaus positiv gesehen werden. Das Fassen im Nacken kann durchaus eine Maßregelung sein, was aber im Allgemeinen nicht zur Problemen führt. Ich würde es eher als Hilfe bei der Erziehungsarbeit beurteilen. Allerdings muss natürlich die gesamte Körpersprache berücksichtigt werden. Sind die Ohren seitlich oder nach hinten, dann würde ich es als Maßregelung sehen, sind die Ohren eher nach vorne gerichtet, der Körper eher unter Spannung und der Schwanz peitscht aufgeregt hin und her, dann wäre ich vorsichtig. Hatte Ihre Hündin schon Kontakt mit so kleinen (körperlich gesehen) Hunden? Wie sieht es mit dem Jagdinstinkt aus?
    Ich will Ihnen aber keine Angst machen, der Kleine gehört jetzt zur Sozialgemeinschaft und wird damit auch Welpenschutz genießen. Es kann durchaus passieren, dass der Kleine auch mal schreit, das bedeutet dann auch noch lange nicht, dass Ihre Hündin etwas getan hat. Durch das Schreien will der Kleine dann nur Aggressionen verhindern.
    Eine Gefahr besteht aber leider bei den kleinen Hunden. Manchmal schließt sich die Fontanelle nicht richtig, weil der Kopf zu klein ist. Dann könnte schon ein Pfoteauflegen auf den Kopf zu einer ernsthaften Gefahr werden. Tasten Sie deshalb mal ganz vorsichtig das Köpfchen ab oder fragen Sie Ihren Tierarzt, z.B. bei der nächsten Impfung.
    Ich wünsche Ihnen noch ganz viel Spaß mit Ihren Tieren.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 22.03.2015

    Hallo, hat etwas gedauert aber ich mußte erst nochmal beobachten wie sich unsere Ronja benimmt. Also wenn sie liegt schaut sie total entspannt aus im Umgang mit dem kleinen. Wenn sie steht, stehen die Ohren und der Schwanz wedelt. Aber nicht hektisch peitschen sondern eher etwas aufgeregt. So würde zumindest ich es beschreiben. Zu Ihrer Frage, nein sie hatte noch so gut wie keinen Kontakt zu so kleinen Hunden und der Jagdtrieb ist definitiv vorhanden ich konnte ihn bis jetzt aber gut kontrollieren. In den fünf Jahren die Ronja alt ist, ist sie mir zwei mal entwischt. Einmal ist direkt vor ihr ein Hase hochgeschreckt dem ist sie dann hinterher, da war sie ca. 1 Jahr. Ist aber gleich wieder zurück gekommen. Das zweite mal war vor zwei Jahren da ist sie ein paar Rehen hinterher (nach gefühlten eintausend Stunden) kam sie am Bauch schleifend total k.o. zurück. Das hat dann etwas länger gedauert ich denk mal 10-15 min. Für mich eine Ewigkeit. Seither lasse ich sie nur noch an gut übersichtlichen Orten frei laufen und auch nicht mehr zu bekannten Zeiten des Wildwechsels. Also früh Morgens oder spät Abend, ansonsten behalte ich unsere Umgebung gut im Auge damit ich im Zweifelsfall schneller bin als der Hund (zumindest versuch ich es).

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 22.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, es ist immer noch schwer aufgrund Ihrer Beschreibung die Situation zu beurteilen. Hört sie denn damit auf, sobald der Kleine Demutsgesten zeigt? Wie verhält sich der Kleine in dieser Situation? Vielleicht wäre es in diesem Fall doch mal ganz gut, wenn ein Trainer vor Ort den Umgang der beiden miteinander mal anschaut und interpretiert. Darf ich fragen, in welcher Region Sie wohnen? Vielleicht kenne ich ja eine nette Kollegin (oder Kollegen) in Ihrer Nähe.
    Hunde, die keine Erfahrungen mit körperlich kleinen Hunden haben, können unter Umständen schon mal ins Beutegreifverhalten fallen. Deswegen auch meine Frage nach dem Jagdverhalten. Wenn Sie möchten können Sie auch einen kleinen Videofilm drehen und mir zukommen lassen.
    Tut mir Leid, dass ich Ihnen hier nicht wirklich weiterhelfen kann.
    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 22.03.2015

    Hallo, ja sobald er sich ergibt geht sie weg. Sie lässt sich auch jederzeit wegrufen, es reicht ein leises Nein und sie lässt von ihm ab. Er dagegen ist total entspannt, ich sage ja immer, er ist "Rotzfrech". Er stengert sie an und fordert sie auf weiter zu machen. Gerade waren wir im Garten das war ein schönes Bild, wie sie da zusammen rumgeflitzt sind. Ich versuch mal ein Video zu machen. Wir wohnen in der Fränkischen Schweiz, in der Nähe von Forchheim. Es ist ein ganz kleiner Ort Namens Oberehrenbach. Ich weiß das ist schwer eine Ferndiagnose zu stellen, aber ihre Anregungen haben mir schon sehr geholfen, Danke !I Vielleicht kennen sie ja jemanden in unserer Nähe, das wäre natürlich schön. Danke im voraus und noch ein schönes Rest Wochenende!!

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 23.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    dass Ihre Hündin ablässt, sobald der Kleine sich ergibt, ist ein gutes Zeichen. Das würde sie im Beutegreifverhalten nicht tun. Und wenn Ihr Kleiner ganz entspannt mit Ihrer Hündin umgeht, dann kann wirklich davon ausgegangen werden, dass es sich nur um eine Maßregelung handelt. Ansonsten würde er Angst bekommen. In diesem Fall kann ich nur raten, nehmen Sie die Hilfe Ihrer Hündin bei der Erziehung an, denn so genau und so schnell wie Hunde können wir Menschen nicht reagieren. :)
    Ich habe eine nette Kollegin in Cadolzburg. Hier die Kontaktdaten :Ute Lindner, Hundeverhaltenstherapeutin, Schafhofstr. 12, 90556 Cadolzburg, Tel: 09103/2972, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß mit den Beiden und mit Ihrem Kater.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz


  • räuber ronja
    räuber ronja
    schrieb am 23.03.2015

    Ganz Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!!! Sie haben mir sehr geholfen. Liebe Grüße Meier Claudia

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