Was kann ich tun, damit mein Hund keine weiteren Möbel zerstört?

Thema: Allgemeines
  
Franzi_Dolle schrieb am 21.08.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Schönen guten Tag,
Mein Hund hat bis Juni immer mal wieder Kleinigkeiten zerstört, z.B. : Fußboden heraus gerissen, Stuhl kaput gebissen, Mülleimer und gelbe Säcke ausgekippt, Ecken angeknabbert, Kleidung und Schuhe zerstört usw...
Darauf hin haben wir ihn bis Juni in Flur gelassen wenn wir nicht da waren. Nach unseren Urlaub kam er uns ruhiger vor und er durfte wenn wir nicht da waren wieder in die Küche. Alles war toll bis vor 3 Tagen. Erst hat er ein Schubfach ausgeräumt und unsere Süßigkeiten gefressen und ein Tag später hat er beim anderen Schubfach die Ecke abgefressen.
Wir gehen Frühs immer ca eine halbe Stunde mit ihm raus dort werden wir mit Bällen übernehmen Acker, er läuft von den 30 min. 25 min. Ohne Leine. Danach geht es nach Hause dort befüllen wir seine snackbälle und das bekommt er mit seinem Napf hin gestellt. Er hat auch Spielzeug und einen großen kauknochen, sowie ein Hirschgeweih mit dem er sich beschäftigen kann. Er ist dann ca. 2-3 Stunden alleine. Woran liegt es das er trotzdem gerne Möbel zerstört? Er ist jetzt 1,5 Jahre!

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Antworten(6)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 22.08.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, meine Vermutung ist beim Zerstören immer eine Unterbeschäftigung des Hundes.
    Und dazu passt, das er nach dem Urlaub viel ruhiger war. Sie schreiben leider nicht wie Ihr Hund den Rest des Tages beschäftigt wird. Denn 30 Minuten sind zu wenig und immer nur das selbe Spiel und der selbe Ort sind für einen intelligenten Hund sehr langweilig. Ich würde die Spaziergänge vor dem alleine bleiben verlängern und den Hund auch mit Intelligenzspielen beschäftigen. Anregungen finden Sie auf der Hompage www.spass-mit-hund.de
    Viel Erfolg wünscht Elke Heese

  • Franzi_Dolle
    Franzi_Dolle
    schrieb am 23.08.2016

    Hallo,
    Wie gesagt er ist für 2-3 Stunden alleine. Danach holt meine Mutti ihn ab und dort verbringt er den Rest des Tages. Es ist fast immer der gleiche Vorgang von Montag bis Freitag. Mein Freund und ich stehen auf und unser Hund hat noch keine Lust. Sind wir dann fertig gehen wir mit dem Hund auf den Acker, dort toben wir mit Bällen. Er läuft Ihnen hinter her und sucht sie, neben bei üben wir Kommandos oder treffen andere Hunde mit denen er spielt. Wenn ich dann von der Arbeit komme hole ich als erstes meinen Hund ab und dann wird gespielt, getobt und Kommandos geübt. Aber lieber möchte er dann auf die Couch kuscheln. Wir treffen uns auch fast jeden Tag mit unseren Nachbarn, die haben einen 5 Monate alten Welpen den er ganz toll findet. Dann kommt gegen Abend sein Herrchen nach Hause. Da freut er sich ganz doll. Dann wird nochmal getobt und anschließend gekuschelt. Er macht ja nichts kaputt wenn wir da sind. Sind wir da liegt er am liebsten auf der Couch. Vielleicht hätte ich erwähnen sollen das er während wir im Urlaub waren, bei meiner Mutti war. Also er war nicht mit dabei.

    Liebe Grüße und vielen Dank Franziska

  • Franzi_Dolle
    Franzi_Dolle
    schrieb am 23.08.2016

    Vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen, das unser Hund, wenn er nicht zuhause ist, schlecht zur Ruhe kommt? Z.B.: wir fahren 1,5 Stunden mit dem Rad, mit anschließendem baden gehen im See und Spielzeug aus dem Wasser holen oder wir gehen mit Freunden und ihren Hunden wandern. Gehen wir nach Hause ist alles gut er legt sich hin und schläft, sind wir jedoch bei Freunden schafft er es nicht sich hin zu legen. Wollen wir ihn dann zur Ruhe bringen meckert er. Er brummt und bellt oder fiept. Er ist dann auch nur so lange ruhig wie wir ihn fest halten, lassen wir los sprintet er los. Und liegt dann irgendwo sein Spielzeug oder ein Stock will er spielen und bellt wenn wir nicht reagieren. Obwohl er eigentlich KO sein müsste. Manchmal kommt es mir vor ob er unter Dauer Strom steht und das seit welpenalter an.

    Liebe Grüße und danke für Ihre Hilfe

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 23.08.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Gut zu wissen das er sich doch anders verhält als gedacht. Könnte es sein das er sehr fordernt seinen Willen durchsetzen möchte? Und kann es sein das er bei Freunden diese Aufmerksamkeit nicht bekommt? Es kann sein das er seine Menschen kontrolliert und nicht ohne seine Menschen klar kommt. Aber auch wenn er nicht im Mittelpunkt steht? Das könnte auch den Stress erklären wenn Sie nicht zu Hause sind. Wenn er sonst immer im Mittelpunkt steht fällt es ihm besonders schwer, wenn dann alle weg sind oder er nicht 100% Aufmerksamkeit bekommt. Kann es sein, das er Sie im Haus ständig verfolgt?? Ich würde mit ihm üben auf einer Decke zu bleiben. Und diese Decke kann man dann auch mit zu Freunden nehmen. Dort sollte er auch lernen auf dieser Decke zu bleiben und sich zu entspannen. Im Altag würde ich empfehlen dem Hund nicht alle Wünsche zu erfüllen. Sondern wenn er etwas möchte ihn wegzuschicken, bis er sich beruhigt hat und sich hinlegt. Erst dann rufen Sie ihn zu sich ran und beginnen z.B. ein Spiel und beendet es dann auch wieder. Entscheidungen sollten immer vom Menschen getroffen werden und nicht vom Hund. Dieses Deckentraining hat sich schon bewährt bei solchen hektischen Hunden. Viel Erfolg wünscht Elke Heese

  • Franzi_Dolle
    Franzi_Dolle
    schrieb am 23.08.2016

    Hallo,
    Ja Bruno kann sehr fordernd sein, jedoch kriegen wir es zu Hause eher in den Griff als bei Freunden oder draußen im Freien.
    Wenn Bruno unsere Freunde nervt sagen Sie nein und irgnorieren ihn, uns ist das manchmal sehr unangenehm. Er schafft es auch nicht sich alleine zu beschäftigen!
    Wenn Bruno nicht im Mittelpunkt steht versucht er in den Mittelpunkt zu kommen, jedoch versucht er es nur selten wenn er zu Hause ist und wir Besuch haben. Wie gesagt zu Hause kommt er irgendwann zur Ruhe, aber nicht wenn wir draußen, bei Freunden oder anderen Hunden sind. Er kommt auch nicht zur Ruhe, wenn die anderen Hunde ruhig liegen. Bei uns stand er sonst immer im Mittelpunkt und ja er verfolgt uns überall hin, obwohl es schon weniger geworden ist. Wenn wir draußen sind hat er eher Angst das wir weg laufen könnten, anstatt wir Angst haben müssen das er weg läuft. Und geht er doch mal wo anders hin rufe ich meist Tschüss Bruno und er kommt hinterher. Da ich Tschüss Bruno draußen verwende, sage ich deshalb zu Hause so etwas gar nicht damit er keine Angst bekommt.

    Aber ich frage mich wieso er von Juni bis Mitte August nichts zerstörte und jetzt wieder damit anfängt?!

    Vielen Dank Franziska

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 27.09.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Ihr Problem ist sehr komplex. Die Situation draußen habe ich nicht richtig verstanden. Es hört sich so an, als ob Hund und Mensch in diesen Situationen Angst haben. Ich würde Ihnen empfehlen sich einen Profi ins Haus zu holen, der sich mit Hundepsychologie auskennt. Tipps können meist Tierärzte geben welche es in der Nähe gibt. Dieser könnte sich die Situation vor Ort anschauen und Ihnen direkt helfen. Denn meist ist es so, dass die Hundebesitzer die Situationen mit dem Hund falsch einschätzen und dadurch die Kommunikation mit dem Hund nicht klappt. Und das wiederum den Hund nur verunsichert. Viel Erfolg wünscht Elke Heese

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