Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Warum folgt unser Hund außerhalb der Wohnung nicht?

Thema: Allgemeines
  
manuela-tress schrieb am 27.07.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Dolly ist dieses Jahr 5 Jahre alt. Wir bekamen sie vom Tierheim Donzdorf mit 9 Monaten. sie kam aus Italien, war ein Strandhund, ist an Leischmaniose erkrankt und muß täglich Tabletten einnehmen, was gut funktioniert.Ihre Werte werden immer besser. Ihr Verhalten immer krasser! Früher hat sie sich beim gassi jedem anderen Hund ergeben und abgewartet was der von ihr wollte! Heute muß ich abwarten, was sie von dem anderen Hund denkt, um einschätzen zu können, ob er für sie ein Kamerad ist oder nicht. Das ganze training mit leckerlie und soweiter, wenn ein anderer Hund kommt hat nix gebracht. Waren auch schon beim agility um sie tagsüber auszulasten und sie gelassener an Artgenossen rankann. Bringt alles nix. bin total verzweifelt, weil das ganze Training nix bringt. wenn ich die Strasse zur Gassirunde überqueren will, und ein LKW,oder Traktor, Mofa, Moped, Radfahrer oder ähliches kommt an, verbellt sie alles.. Das war früher auch nicht so.. Das schlimmste daran ist; Ich kann sie dann fast nicht mehr halten!!!! Was ist mit unserem Hund los? Was können wir tun???

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Antworten(1)

  • Gabizerull
    Gabizerull
    schrieb am 27.07.2012

    Hallo Manuela,


    sie haben so ein tolles Training mit ihrem Hund absolviert, das Dolly immer selbstbewußter wird und somit sich jetzt auch traut, andere Hunde zu maßregeln oder eben fahrbare Gegenstände daran zu hindern näher zu kommen.


    Das ist sehr positiv- erst einmal.


    Nehmen sie Freunde zu Hilfe die mit dem Fahrrad, Inliner etc. an ihnen vorbei fahren.Erst einmal in einem großen Abstand- bleibt Dolly ruhig, loben- macht sie Theater erweitern sie den Abstand. Wichtig ist, das sie das unerwünschte Verhalten ignorieren und einfach den Abstand vergrößern, wenn sie aber in ihrem Sinne reagiert auch Bestätigung bekommt.


    So bekommt Dolly mehr Vertrauen zu ihnen, weil sie die Situation im Griff haben (nämlich weggehen, also das unbehagen erkannt haben) und andererseits bekommt sie eine Ahnung davon, was sie von ihr möchten.


    Das gleiche mit Hunden. Gehen sie auch mal einfach an anderen vorbei- Ignorieren wenn sie unangemessen reagiert und loben sowie sie wieder einen Schritt mit ihnen mitgegangen ist. Kontakt gibt es erst einmal nur mit Hunden die sie kennt. Dabei sagen sie z.B."lieb sein", wenn sie auf den Anderen zu geht und loben, wenn sie es auch ist. Ist sie es nicht, nehmen sie sie wortlos an die Leine und gehen weiter.


    Das Signal "lieb sein" soll so abgespeichert werden, das sie erkennt das , wenn sie es nicht tut, der Spaß vorbei ist.


    Vielleicht ist es auch hilfreich für sie für 2-3 Stunden einen Hundetrainer/in zu Hilfe zu nehmen, damit sie Begegnungen besser deuten können und noch eher wie bisher erkennen, wann es brenzlig wird, oder wann eine Rauferei unter Hunden auch einfach nur normal ist.


    Mit wuffigen Grüßen Gabi


     

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