Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unser Rüde bellt öfter Männer oder laute Kinder an

Thema: Allgemeines
  Sachsen
gglaeser schrieb am 07.02.2016   Sachsen
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Eggy wurde als unvorbelasteter Welpe v. Schwiegervater "lieb" geärgert. Ca. 1 Jahr später wieder das Gleiche. Seitdem bellt er Männer (laut Sprechende) oder manchmal auch laute, sich bewegende Kinder an. Von einem Hundetrainer aus Dresden wurde er aber als freundlicher Rüde mit wenig Territorialverhalten eingeschätzt. Zu hause ist er immer total relaxt.
Mit freundlichen Grüßen
Gabi

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 15.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Gabi,
    es hängt sicher mit dem "lieb ärgern" des Schwiegervaters zusammen, dass der Kleine so reagiert. Was machen Sie denn in dem Moment?

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • gglaeser
    gglaeser
    schrieb am 15.02.2016

    Liebe Ellen Mayer,
    natürlich haben wir die ersten male mit ihm geschimpft bzw. "Aus" gesagt. Weil er dann aber auch auf auf den Jenigen zu gehen will. Vor allen Dingen kann sich Eggy gar nicht beruhigen, wenn der Mann vor sich her schimpft oder brubbelt. Will so eine Person dann vielleicht auch noch zu uns in den Fahrstuhl einsteigen, so will er den auch gar nicht reinlassen. Diese Situation haben wir besonders oft, wenn wir meine Mutti im Pflegeheim besuchen. Hunde dürfen zu Besuch dort mit rein. Die Meisten denken dann immer, dass Eggy böse ist. Und Eggy meint dann wahrscheinlich, dass er uns vor dem Betreffenden beschützen muss.
    Schimpfen nützt aber gar nichts, so unsere Erfahrung. Deshalb versuchen wir ihn irgendwie abzulenken z.Bsp.: mit Leckerlies. Aber irgendwie bringt das auch nicht so den gewünschten Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gabi

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Gabi,
    natürlich hilft schimpfen nicht. Genausowenig wie ablenken. Dem Hund wurde als Welpe Angst gemacht, er wurde nicht beschützt, also versucht er sich jetzt selbst zu beschützen. Fangen Sie deshalb jetzt an, Ihren Hund zu beschützen, indem Sie ihn führen.
    Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein lautes Kind kommt.
    Wenn Sie an Menschen vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen. Wenn er zieht, bleiben sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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