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unkastrierter rüde wird oft dominiert von anderen rüden

Thema: Allgemeines
  Baden-Württemberg
moayk schrieb am 09.12.2015   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: english cocker spaniel, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Guten abend mein Cocker Spaniel 5-jährig, rüde ist unkastriert und freundlich zu allen Hunden. Ich wünsche mir dass er diese Art beibehält. Er rennt gerne auf andere Hunde zu und lädt sie ein zum spielen. Einigen Rüden passt das aber gar nicht und sie legen ihn auf den Rücken oder beschnuppern ihn und legen ihn ebenfalls auf den rücken. Die einten machen dies solange, bis der jeweilige Hundehalter seinen Hund holt. Zeigen diese Rüden aggressives verhalten auf Grund dessen dass mein Cocker nicht kastriert oder sterilisiert ist? Hätte mein Cocker durch Sterilisation oder Kastration weniger Streitereien oder dominanzgehabe durch andere Rüden? Ist es möglich dass mein Cocker durch diese Erfahrungen sich aggressives verhalten aneignet?

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 10.12.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    durch eine Kastration würde das Verhalten eher noch unangenehmer, da einige (unerzogene?) Rüden gerne Kastraten besteigen. Dies wäre für Ihren Hund wesentlich unangenehmer. Eine Sterilisation würde am Hormonspiegel Ihres Hundes nichts verändern. Das finde ich einerseits positiv, andererseits hätte eine Sterilisation damit auch keine Außenwirkung auf andere Rüden.

    Was meinen Sie damit, "sie legen ihn auf den Rücken"? Unterwirft sich Ihr Hund oder wird das Verhalten eingefordert? Wird Ihr Hund umgeschmissen? Wird das Verweilen auf dem Rücken durch Drohgebärde oder gar Knurren durchgesetzt?

    Oder zeigt Ihr Hund dies im Rahmen der sozialen Demut freiwillig? Einige Hunde zeigen unaufgefordert Demut um jegliche Aggressionen zu hemmen. Dies ist m.E. eine sehr schöne Strategie.

    Würden Sie Ihren Hund eher sicher oder unsicher einschätzen? Auch dies ist für die Frage der Kastration eine sehr wichtige Frage, denn das Testosteron ist ja nicht nur für Aggressionen wichtig, sondern auch für Mut.

    Vielleicht wird das Verhalten auch durch das "auf die anderen Hunde zurennen" ausgelöst. Hunde, die sich nicht kennen, sollten langsam und in einem kleinen Bogen aufeinander zugehen. Dann kann der jeweils andere Hund anhand der ausgesendeten Signale die Freundlichkeit oder Ungefährlichkeit des jeweils anderen besser einschätzen. Das wäre eine Maßnahme, die Sie Ihrem Hund beibringen könnten.

    Es tut mir Leid, dass ich Ihnen nur ganz allgemein eine Antwort geben kann, aber hier müsste man die Kommunikation der beiden Hunde gesehen haben, um die Situation richtig einschätzen zu können. Unter www.bvft-online.de oder www.bhv-net.de finden Sie sicherlich einen kompetenten Ansprechpartner, der sich eine solche Situation gerne mal ansieht.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz
    www.wolf-inside.de

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